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Sandrock-Nachfolge schnell geklärt
13.07.2018 - 07:01 Uhr
Überraschend schnell hat Fußball-Drittligist Karlsruher SC auf die Kündigung von Geschäftsführer Helmut Sandrock reagiert, der den Wildpark nach nur etwas mehr als einem Jahr am 31. August wieder verlassen wird. Das KSC-Präsidium hat in seiner gestrigen Sitzung die Konsequenzen aus Sandrocks Entscheidung besprochen und Michael Becker ab dem 1. September zu dessen Nachfolger befördert.

Michael Becker ist der Sohn von Edmund Becker, der seit 2010 das Nachwuchsleistungszentrum des KSC leitet und die Wildparkprofis in seiner Zeit als Cheftrainer 2007 in die erste Bundeliga führte. Michael Becker (34) war drei Jahre beim Zweitligisten SV Sandhausen tätig, ehe er am 1. November vergangenen Jahres die Bereichsleitung Marketing, Vertrieb und Digitalisierung beim KSC übernahm. Er habe bislang "sehr gute Arbeit geleistet", teilte das KSC-Präsidium in einer Presseerklärung mit: "Wir trauen ihm zu, diesen neuen Aufgabenbereich zu übernehmen."

Derweil ist Cheftrainer Alois Schwartz im Trainingslager in Österreich auf der Suche nach der Mannschaft, die heute Abend in zwei Wochen, beim Punktspielauftakt 2018/19, zumindest nicht leer ausgehen soll. Denn um 19 Uhr am Freitag, 27. Juli, sind die Wildparkprofis beim Start in die neue Saison zu Gast beim letztjährigen Zweitligisten Eintracht Braunschweig. Fünf der noch 14 Tage vor dem ersten Punktspiel befinden sich Schwartz und seine derzeit 28 Schützlinge (drei Torhüter und 25 Feldspieler) noch im Trainingslager in Waidring in Tirol. Bevor der KSC kommenden Mittwoch die Heimreise antritt, stehen am morgigen Samstag (13 Uhr) und drei Tage später, am Dienstag (18 Uhr), noch zwei Vorbereitungsspiele auf dem Programm, die getrost als "standortbestimmend" bezeichnet werden können. Zunächst fühlt in Grassau am Chiemsee der englische Zweitligist FC Brentford dem KSC auf den Zahn. Zum Abschluss des Aufenthalts in Österreich gibt es in St. Ulrich am Pillersee dann ein Wiedersehen mit Markus Kauczinski, der mit seinem FC St. Pauli ein Trainingslager unweit in Maria Alm absolviert.

Nach dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung muss Schwartz wohl - zumindest vorerst - vor allem auf seine bisherigen Spieler bauen. Denn vier der sieben Neuzugänge für das Feld - Kyoung-Rok Choi (muskuläre Probleme), Justin Möbius (Hüfte), Martin Röser (Muskelfaserriss) und Marin Sverko (Rücken) - haben mit verletzungs- bzw. krankheitsbedingten Trainingsrückständen und mangelnder Spielpraxis zu kämpfen und sind auch im Trainingslager nicht voll belastbar. Der bisher letzte Neuzugang, Innenverteidiger Christoph Kobald vom österreichischen Zweitligisten SC Wiener Neustadt, Damien Roßbach und Saliou Sané hingegen, stehen dem Vernehmen nach ziemlich gut im Saft. (fal)

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