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FV Ottersweier und Bezirksliga - das passt
Spielertrainer Christian Coratella (links) führt den FV Ottersweier als Meister zum Aufstieg in die Bezirksliga. Foto: av/toto
17.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Hucky Krämer

"Der FV Ottersweier gehört mit der schmucken Anlage und dem Umfeld in die Bezirksliga. Das Ziel ist es, bis 2020 wieder ins Fußball-Oberhaus des Bezirks zurückzukehren." Diesen Auftrag bekam Christian Coratella, als er vor drei Jahren im Lindendorf das Amt des Spielertrainers antrat. Jetzt hat er diesen Auftrag erfüllt, bereits zwei Spielzeiten früher. Der FV Ottersweier landete in der Saison 2017/2018 in der Kreisliga A, Staffel Süd, einen Start-Ziel-Sieg und kehrt nach achtjähriger Abstinenz in die Bezirksliga zurück.

An 26 von 30 Spieltagen stand der FVO an der Tabellenspitze, hatte zusammen mit dem am Ende acht Punkte zurückliegenden Vizemeister SV Sasbachwalden die stabilste Defensive (76 Gegentore) und die mit 87 erzielten Treffern torgeilste Offensive der Liga. 24 Siege, einer davon am grünen Tisch, vier Remis, nur zwei Niederlagen, beste Heim- und Auswärtsmannschaft - eine fürwahr meisterliche Bilanz. Selbst die Fairnesstabelle führt das Team von Spielertrainer Coratella an.

Böse Zungen werden jetzt behaupten, mit dieser vor der Runde hochkarätig verstärkten Mannschaft musst du einfach aufsteigen. Schließlich hatte der FVO mit Manuel Kirschner, Daniel Schmidt und Robin Seifermann drei Verbandsligarecken vom SV Bühlertal verpflichtet, hinzu gesellte sich dann auch noch Christian Kist vom SV Stadelhofen. Schon vor der Runde wurden Stimmen laut, dass in Ottersweier nur Milch und Honig fließe. Manch' einer sprach gar vom "FC Bayern der Kreisliga". Nur wurde darüber vergessen, dass Kirschner, Kist und Schmidt, die aus privaten oder beruflichen Gründen ohnehin fußballerisch etwas kürzer treten wollten, mit Coratella schon beim VfB Bühl zusammengekickt hatten. Letztendlich waren es also auch die freundschaftlichen Banden zu "Cora" und dessen Co-Trainer Sebastian Pfeifer, die sie ins Lindenstadion lockte. Jetzt kommt noch Christoph Welle von der SG Stollhofen/Söllingen hinzu, der wiederum mit Kirschner gut befreundet ist.

Sei's drum. Der FVO mutierte schon vor dem ersten Spiel zum Topfavoriten, zu der Mannschaft, die jeder unbedingt schlagen wollte. Auf dem FVO-Team lastete ein enormer Erfolgsdruck, den es aber trotz Verletzungen (Kist, Seifermann) bravourös meisterte. Nur einmal kam "Cora" während der Runde leicht ins Grübeln. "Wir hatten in Hügelsheim mit 3:4 verloren, das Spiel wurde dann allerdings im Nachhinein mit 3:0 für uns gewertet. Es folgten die 0:1-Niederlage im Bezirkspokal gegen Loffenau und dann am 10. September 2017 das 1:3-Debakel in Varnhalt. Da standen wir am Scheideweg. Aber danach haben wir uns wieder gesteigert und nur noch das Nachholspiel beim FC Schwarzach mit 2:3 verloren", erinnert sich Coratella.

Die Abwehr um Manuel Kirschner, der auch achtmal ins Schwarze traf, und Martin Kleinhans wurde zu einem Bollwerk, für die Tore zeichneten überwiegend Daniel Schmidt (18 Saisontreffer), der fast 37-jährige Coratella selbst (16), und Maxime Exeler (10) verantwortlich. Apropos Daniel Schmidt. Schmidt, ein Professor für Freistoß-Wissenschaften, war auf der Sechser-Position ein Dauerbrenner, das gilt auch für Martin Kleinhans und Daniel Seidt.

Doch in der Bezirksliga weht nun ein anderer Wind. "Unser Ziel ist der Klassenerhalt, und wenn wir alle fit bleiben, werden wir auch in dieser Liga eine gute Rolle spielen", sagt Coratella, dem "es richtig Spaß macht in dem ruhigen Umfeld des FV Ottersweier zu arbeiten". Die Vorbereitung auf die Bezirksliga-Saison hat bereits begonnen, nicht mehr dabei sind Alex Ekobo-Scheuerer, Marco Borelli (beide VfR Rheinbischofsheim) und Benjamin Fuß (Karriereende). Der Rest der Meistermannschaft bleibt zusammen und wird noch durch Ayberk Ademogullari (SV Sasbach), Dennis Halfmann, Ioan Rusz (beide SV Neusatz), Janis Müller (SV Bühlertal), Mark Tokarthuk (SV Altschweier), Sven Bürgin (A-Junioren VfB Bühl) und Marvin Ernst (eigene Jugend) aufgefrischt. Der FV Ottersweier startet am 12. August mit einem Heimspiel gegen den FSV Kappelrodeck-Waldulm in die Bezirksliga-Saison. Bis dahin fließt noch jede Menge Trainingsschweiß.

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