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KSC setzt auf Kontinuität
'Ich habe ein gutes Gefühl': KSC-Trainer Alois Schwartz ist vor dem morgigen Punktspielstart zuversichtlich.  Foto: GES
26.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Nur kurz schaute Ingo Wellenreuther auf die vergangene Saison zurück: "Wir haben eine tolle Aufholjagd geliefert und waren in der Relegation nach drei von vier Halbzeiten aufgestiegen. Leider hat es letztendlich dann doch nicht gereicht" - mit der Rückkehr in die zweite Fußball-Bundesliga. Dann aber richtete der Präsident des Karlsruher SC bei der gestrigen Jahrespressekonferenz den Blick nach vorne - auch über die bevorstehende Spielzeit hinaus.

"Wir haben den Vertrag von Cheftrainer Alois Schwartz und Co-Trainer Dimitrios Moutas vorzeitig um ein Jahr beziehungsweise bis 2020 verlängert." Auch mit Christian Eichner, der am 4. April 2017 unter Marc-Patrick Meister Co-Trainer der Wildparkprofis geworden war, und Zlatan Bajramovic, den Mirko Slomka am 30. Dezember 2016 als rechte Hand installiert hatte, möchte der KSC weiter zusammenarbeiten. "Es wird jedoch", auch weil Videoanalyst Sebastian Dirscherl (jetzt: Hamburger SV) den Wildpark verlassen hat, "eine neue Aufgabenverteilung geben", kündigte Sportdirektor Oliver Kreuzer an.

Kontinuität soll nun endlich auch im administrativen Bereich am Adenauerring einziehen - auf der Position des Geschäftsführers. Michael Becker nimmt derzeit schon kommissarisch die Aufgaben von Helmut Sandrock wahr und wird am 1. September offiziell die Geschäftsführung übernehmen. Weil der Sohn von Edmund Becker, Ex-Profi, Aufstiegstrainer und aktuell Leiter des KSC-Nachwuchsleistungszentrums, schon seit November 2017 als Leiter des Geschäftsbereichs "Marketing, Vertrieb und Digitalisierung" tätig und über alle "Kennzahlen" informiert war, könne man sicher nicht von einem "Kaltstart" sprechen, sagte Ingo Wellenreuther: "Mit Michael Becker haben wir einen engagierten und loyalen Mitarbeiter gewonnen", die Arbeit in der Geschäftsstelle werde nahtlos fort- und der KSC in die Zukunft geführt werden.

Denn das Präsidium wolle den KSC nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich fit machen. Ein "Leitbild" solle erarbeitet (Wellenreuther: "Wofür steht der KSC?"), die Marke KSC "geschärft" und der Bereich der Lizenzspieler eventuell ausgegliedert werden. Um potenziellen Kapitalgebern den Einstieg im Wildpark zu erleichtern, wolle sich der KSC auch "bewerten lassen."

Unter diesen Gesichtspunkten ist natürlich das neue Stadion wichtig. Die Vorarbeiten - unter anderem der Abbau der Wälle, Aufbau der Behelfstribünen und des provisorischen VIP-Bereichs) - seien in die Wege geleitet und der Baubeginn im Herbst 2019 vorgesehen.

Zeitlich wesentlich näher liegt natürlich der Start in die neue Saison. Morgen Abend (19 Uhr) ist der KSC im Eröffnungsspiel der Dritten Liga beim Absteiger Eintracht Braunschweig zu Gast. "Die Mannschaft hat gut, intensiv und konzentriert gearbeitet", ließ Sportdirektor Oliver Kreuzer die bisher fünf Wochen Saisonvorbereitung Revue passieren, "und ist gut gerüstet. Wir wollen dabei sein, wenn es um den Aufstieg geht." Auch Cheftrainer Alois Schwartz, der David Pisot zum Kapitän und Daniel Gordon zu dessen Stellvertreter bestimmt sowie Benjamin Uphoff, Marvin Wanitzek und Marco Thiede neben Pisot und Gordon in den Mannschaftsrat berufen hat, sieht seine Schützlinge "gut gewappnet." Wichtig sei ihm, "dass wir als Mannschaft auftreten - auch im Falle einer Niederlage."

Davon aber war vor dem Spiel in Braunschweig keine Rede. "Ich habe ein gutes Gefühl", sagte Schwartz mit Blick auf den Punktspielstart. Und Kapitän Pisot fasste den Stand der Dinge aus Sicht der Mannschaft folgendermaßen zusammen: "Wir sind eine Einheit. Wir können mit breiter Brust zur Eintracht fahren. Das kann was werden - das wird was werden."

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