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"Noch eine Rechnung offen"
Will gegen Köln beweisen, dass sich die Mannschaft noch steigern kann: KSC-Rechtsverteidiger Marco Thiede (vorne). Foto: GES
07.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Im vierten von fünf Pflichtspielen innerhalb von 15 Tagen ist der Fußball-Drittligist Karlsruher SC heute Abend (19 Uhr) beim SC Fortuna Köln zu Gast, der am fünften Spieltag der vergangenen Saison, mit einem 4:0-Sieg gegen die Wildparkprofis deren Trainer Marc Patrick Meister sozusagen "abgeschossen" hat. Obwohl er dessen Nachfolge erst zwei Spiele später antrat, sprach der aktuelle KSC-Coach Alois Schwartz gestern davon, dass seine Mannschaft im Kölner Stadtteil Zollstock "noch eine Rechnung offen" habe.

Um die begleichen zu können, "müssen wir aber besser Fußball spielen", als beim letztendlich glücklichen 1:1 am vergangenen Samstag gegen den FSV Zwickau. Denn sowohl bei seiner Heimspielpremiere in der noch jungen Saison 2018/19, aber auch schon eine Woche zuvor beim Punktspielauftakt in Braunschweig (ebenfalls 1:1) entwickelte der KSC insgesamt zu wenig Tormöglichkeiten.

Schwartz denkt über Umstellungen nach

Da die Einwechslungen von Alois Schwartz gegen Zwickau insofern erfolgreich waren, dass Anton Fink in der Nachspielzeit der Ausgleich gelang (90.+1), Kyoung-Rok Choi, wie sein Trainer sagte, "Ruhe reingebracht" und Marc Lorenz auch "seinen Teil zum nicht unverdienten Ausgleich beigetragen" habe, zieht der KSC-Coach für das heutige Spiel personelle und vielleicht auch taktische Umstellungen in Betracht. "Es kann sein, dass wir ein bisschen anders auflaufen."

Denkbar wäre eine Umstellung der bisher nicht besonders erfolgreichen Grundordnung von 4-4-2 auf das in der vergangenen Saison vorwiegend praktizierte 4-2-3-1. Unabhängig vom Personal und System ist sich Rechtsverteidiger Marco Thiede sicher: "Wir können uns noch steigern - und das wollen wir in Köln zeigen." Denn im dritten Spiel der noch jungen Saison soll endlich der erste Dreier her. Die Gastgeber verfügen jedoch "über eine gute Mischung", warnt Alois Schwartz. "Das ist eine robuste Mannschaft, die einen guten Ball spielt." Für den Karlsruher Cheftrainer ist letztendlich "egal, gegen wen wir spielen. Wir müssen immer an unsere Leistungsgrenze gehen - bis zur letzten Sekunde."

Da ist es natürlich beruhigend zu wissen, dass die Karlsruher körperlich in einer sehr guten Verfassung sind. "Trotzdem müssen wir mit unseren Kräften haushalten", sagt Schwartz in der zweiten englischen Woche hintereinander. Und die dritte folgt direkt im Anschluss. Denn am kommenden Dienstag (14. August, 18 Uhr) ist der KSC im Achtelfinale des badischen Pokals beim Landesligisten TSV Höpfingen zu Gast.

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