http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
Bötticher krönt seine Medaillenjagd mit Gold-Finale
08.08.2018 - 00:00 Uhr
Die Ehrenrunde genoss Stefan Bötticher überglücklich mit ausgebreiteten Armen, bei der Siegerehrung küsste er stolz das hart erkämpfte EM-Trikot: Der frühere Sprint-Weltmeister hat den erfolgreichen deutschen Bahnrad-Assen bei der EM in Glasgow einen goldenen Abschluss beschert. Im Keirin-Wettbewerb raste der 26-Jährige zum Sieg und komplettierte damit auch seinen persönlichen EM-Medaillensatz. Bötticher hatte zuvor Silber im Sprint und Bronze im Teamsprint gewonnen. "Es ist fast wie im Film. Das hätte ich mir nicht erträumen können. Jede Farbe einmal - ich kann es noch nicht fassen", sagte er.

Für die deutschen Bahn-Spezialisten endete mit Böttichers Gold-Fahrt eine überaus erfolgreiche EM, die nach dem schweren Trainingsunfall von Weltmeisterin Kristina Vogel Ende Juni unter äußerst schwierigen Vorzeichen gestanden hatte. Insgesamt holte der Verband elf Medaillen, drei davon in Gold.

Bötticher verdiente sich seinen Sieg mit einem taktisch klugen Rennen, das er mit einem kraftvollen Tigersprung erfolgreich abschloss. Bötticher verwies den Franzosen Sebastien Vigier und Jack Carlin aus Großbritannien auf die Plätze. "Es hat gereicht, das hätte ich nicht gedacht", sagte Bötticher. Bundestrainer Detlef Uibel lobte seinen Schützling. "Das ist ein tolles Ergebnis und zum Abschluss noch mal die Krönung." Uibel hob den Zusammenhalt in der Mannschaft hervor: "Gerade im Frauenbreich war die Ausgangsposition schwierig."

Bötticher konnte mit dem Sieg auch endlich einen Schlussstrich unter eine persönliche Leidenszeit ziehen. Nach dem WM-Titel im Sprint und Teamsprint 2013 gewann er im Folgejahr noch WM-Silber im Sprint. Anschließend machte ihm aber eine hartnäckige Verletzung zu schaffen, sogar das Karriereende drohte. Gestern war Bötticher der einzige Deutsche, der das Podest erreichte. Mit einem Start im kleinen Finale des Keirin-Wettbewerbs hatte sich Vereinskollege Joachim Eilers begnügen müssen. Der 28-Jährige, bereits mit Silber (1000-m-Zeitfahren) und Bronze (Teamsprint) dekoriert, wurde Siebter. Bei den Frauen wurde die deutsche Meisterin Emma Hinze (Dassow) Vorletzte im kleinen Finale und belegte im Gesamtranking den elften Platz. Gold ging an die Französin Mathilde Gros. Der Berliner Maximilian Beyer hatte zuvor beim Sieg des Briten Matthew Walls Rang sieben im Ausscheidungsfahren erzielt. Im Zweier-Mannschaftsfahren der Frauen kamen Anna Knauer (Weißenburg) und Lisa Küllmer (Cottbus) nicht über den elften Rang hinaus.(sid)

BeiträgeBeitrag schreiben 
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Hans-Georg Maaßen ist nach massiver Kritik an seiner Arbeit nicht mehr Verfassungsschutz-Präsident, sondern wird zum Staatssekretär im Innenministerium befördert. Finden Sie diese Entscheidung gut?

Ja.
Nein.
Das ist eine Frechheit.


http://www.karlsruhe.ihk.de/handelsregister
Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz   
1