http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
Deutsche Rad-Asse auch auf der Straße erfolgreich
Trixi Worrack. Foto: dpa
09.08.2018 - 00:00 Uhr
Maximilian Schachmann hielt auf dem Podest stolz seine Medaille in die Kameras, Trixi Worrack war nach ihrem "Blindflug" zu Bronze überglücklich: Nach den Erfolgen auf der Bahn haben die deutschen Radfahrer bei den Europameisterschaften in Glasgow auch auf der Straße überzeugt. In den Einzelzeitfahren gestern rasten der 24 Jahre alte Hoffnungsträger Schachmann sowie Routinier Worrack (36) jeweils auf den dritten Platz.

Für Furore sorgte vor allem Schachmann, der mit dem Erfolg seinen Ruf als eines der deutschen Top-Talente im Profi-Radsport bestätigte. "Es ist immer schön, bei so einer Meisterschaft auf dem Podium zu stehen und die Nationalfarben zu präsentieren", sagte er.

Der Berliner hatte den 45 Kilometer langen Kurs bei einsetzendem Regen in 54:06,16 Minuten absolviert. Schachmann musste sich nur dem belgischen Vorjahressieger Victor Campenaerts (53:38,78) und dem Spanier Jonathan Castroviejo (53:39,41) geschlagen geben.

"Nach zehn bis 15 Kilometern habe ich gemerkt, dass ich einen guten Rhythmus habe und Zug auf der Kette ist. Das wandelte sich in einen richtigen Flow, es hat Spaß gemacht, heute das Zeitfahren zu bestreiten", sagte Schachmann. Er sorgte für die 14. Medaille des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) bei den Multisport-Titelkämpfen in Schottland. Neben dreimal Bronze auf der Straße gewannen die deutschen Bahnrad-Spezialisten elfmal Edelmetall.

Schachmann ist eines der großen Versprechen für die Zukunft, er vereint Stärken im Kampf gegen die Uhr mit guten Fähigkeiten am Berg. Langfristig gilt er sogar als potenzieller Anwärter auf einen Spitzenplatz bei großen Landesrundfahrten wie der Tour de France.

Grund zur Freude hatte auch Worrack, die im Frauenrennen überraschte. "Das bedeutet mir ganz viel, auch wenn es 'nur' Bronze ist", sagte die Erfurterin. Die routinierte viermalige Weltmeisterin im Mannschaftszeitfahren war als zehnte von 34 Starterinnen ins Rennen gegangen und hatte auf der weitgehend unbekannten und hügeligen Strecke die zwischenzeitliche Bestzeit gesetzt.

"Der Kurs war relativ schwer, es ging hoch und runter, dazu kam der Regen. Es war relativ schwer einzuschätzen, was die Zeit wert sein würde. Ich musste bis zum Schluss warten. Aber es ist ja gutgegangen", sagte Worrack. Sie beendete das 32 Kilometer lange Rennen nach 42:48 Minuten und musste sich nur dem niederländischen Duo Ellen van Dijk (41:39) und Anna van der Breggen (41:41) geschlagen geben. (sid)

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Braunschweig
--mediatextglobal-- Wollen gegen Eintracht Braunschweig Tore und Punkte bejubeln: Die KSC-Profis Marvin Wanitzek (links) und Kapitän David Pisot. Foto: GES

27.07.2018
KSC will gut in die Saison starten
Braunschweig (red) - Die Vorbereitung ist vorbei, ab Freitag geht es in der dritten Liga wieder um Punkte. Der Kalsruher SC bestreitet das Eröffnungsspiel beim Zweitligaabsteiger Braunschweig. Gleich vier Neuzugänge werden wohl in der Startformation stehen ( Foto: GES). »-Mehr
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Hans-Georg Maaßen ist nach massiver Kritik an seiner Arbeit nicht mehr Verfassungsschutz-Präsident, sondern wird zum Staatssekretär im Innenministerium befördert. Finden Sie diese Entscheidung gut?

Ja.
Nein.
Das ist eine Frechheit.


http://www.karlsruhe.ihk.de/handelsregister
Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz   
1