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Personell flexibler und schwerer auszurechnen
Personell flexibler und schwerer auszurechnen
09.08.2018 - 00:00 Uhr
Zwei Unentschieden - jeweils 1:1 in Braunschweig und zu Hause gegen Zwickau - und am Dienstagabend mit dem 1:0 bei Fortuna Köln - ist das für Alois Schwartz ein gelungener Saisonstart? "Wir sind gut in die Spur gekommen", formulierte der Cheftrainer des Fußball-Drittligisten Karlsruher SC seine Zusammenfassung der ersten drei Punktspiele - zwei davon auf fremden Plätzen. "Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert - in Köln auch nach Punkten." Seine Mannschaft habe im Südstadion der Domstadt zwar "nicht alles richtig gemacht", aber "eine ordentliche Leistung abgerufen" und sich dafür "belohnt." Florent Muslija (20) war mit seinem herrlichen Tor in der 76. Minute der "Matchwinner" für die Wildparkprofis. "Er hat sich enorm entwickelt und macht uns viel Freude", lobte Schwartz das Karlsruher Eigengewächs, erwartet aber auch weitere Verbesserungen von ihm, beispielsweise im Defensivverhalten und dem "Spiel gegen den Ball".

Auf Ballgewinn folgt Ballverlust

Diesbezüglich müssen sich jedoch auch andere Spieler steigern. Das Mittelfeld ist im Abwehrverhalten einfach noch nicht "griffig" genug, alle bisherigen Gegner hatten mehr, und bessere, Chancen als die Schwartz-Schützlinge. Und im Spiel nach vorne leisteten sich die Wildparkprofis in allen drei Spielen zu viele, meist einfache Fehler. Guten Ballgewinnen folgten oftmals, praktisch postwendend, unnötige Ballverluste.

"In der Saisonvorbereitung lief es fast zu rund", erinnerte Schwartz an die Testspielsiege gegen die Zweitligisten FC Brentford (England/2:1) und St. Pauli (4:1). "Jetzt wehren sich die Gegner natürlich mehr." Deshalb müsse seine Mannschaft, vor allem was das Zweikampfverhalten anbelangt, die Aggressivität und die Laufbereitschaft, "noch eine Schippe drauflegen". Und das schon morgen Abend um 19Uhr gegen den FC Carl Zeiss Jena. Die Thüringer sind mit zwei Siegen in die Saison gestartet, haben aber am Dienstagabend daheim 0:3 gegen Halle verloren. Die Gäste deshalb zu unterschätzen, wäre allerdings völlig unangebracht. "Die spielen guten Fußball, sind gut organisiert und geduldig", warnt Schwartz. "Das wird eine harte Nuss", die der KSC schon in der vergangenen Saison (0:0, 2:4) nicht knacken konnte.

Zum Abschluss der zweiten englischen Woche hintereinander stehen dem KSC-Coach bis auf die Langzeitverletzten Justin Möbius und Marin Sverko, alle Spieler zur Verfügung. Auch deshalb ist der Konkurrenzkampf im Wildpark größer geworden. "Wir sind personell flexibler geworden", freut sich Schwartz, "und für den Gegner vielleicht auch schwerer auszurechnen." (fal)

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