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Weiter Fahrt aufnehmen
Marc Lorenz. Foto: GES
10.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Nach drei Spieltagen der neuen Saison ist der Karlsruher SC in der dritten Liga eine von fünf Mannschaften, die noch kein Spiel verloren haben. Mit fünf Punkten rangieren die Wildparkprofis nur zwei Zähler hinter dem mit sieben Punkten führenden Duo Cottbus und Osnabrück. "Wir sind gut in die Spur gekommen", fasste Alois Schwartz den bisherigen Start seiner Schützlinge zusammen - und man bekommt den Eindruck, dass der Karlsruher Cheftrainer seine Mannschaft nach dem 1:0-Sieg bei Fortuna Köln am vergangenen Dienstagabend nun in der "Beschleunigungsphase" sieht.

Dies soll heute Abend (19 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena zu sehen sein - sofern die Gastgeber im fünften Pflichtspiel innerhalb von 15 Tagen noch "genug Körner" haben, wie Schwartz hofft. Kein Zweifel: Die ersten zwei Wochen der neuen Saison haben Kraft gekostet. Kein Zweifel aber auch: Die Wildparkprofis sind fit. Und für den Fall, dass ein Spieler schwächelt - personelle Alternativen sind gegeben.

Deshalb geht es für die Gastgeber heute gegen Jena darum, sich fußballerisch zu steigern und - nach dem 1:1 gegen Zwickau am vergangenen Samstag im ersten Heimspiel dieser Saison - den ersten Sieg vor eigenen Publikum einzufahren. Das aber geht sicher nicht nur mit spielerischen Mitteln. "Wir müssen dem FC Carl Zeiss zeigen, dass es für ihn diesmal hier nichts zu holen gibt", fordert KSC-Kapitän David Pisot. Also: Aggressivität, Körpersprache, Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft, Selbstbewusstsein und Mut sind gefordert. Schließlich möchten die Badener zu der Heimstärke zurückfinden, die sie in der vergangenen Spielzeit ausgezeichnet hat (13 Siege, fünf Unentschieden, eine Niederlage). Die einzige Niederlage 2017/18 aber brachte ihnen ausgerechnet der heutige Gast bei. Zur Entschuldigung des KSC: Das war am 38. und letzten Spieltag (2:3), als schon feststand, dass die Schwartz-Schützlinge noch in die Relegation gehen mussten.

Wer stürmt neben Pourié?

Obwohl natürlich auch das Umfeld mit einem Sieg gegen die Thüringer rechnet beziehungsweise diesen sogar erwartet, darf der KSC nicht überstürzt handeln. Im Gegenteil: Ruhe und Geduld werden wichtig sein - und Beharrlichkeit. Welche Mannschaft diese Eigenschaften auf- und einbringen kann, ist bis auf ein, zwei Positionen klar. Schwartz ist kein Freund großer Änderungen. Deshalb geht es vor allem darum, wer neben Marvin Pourié ("Ich bin fit, arbeite viel für die Mannschaft, für das erste Tor fehlt mir einfach ein Quäntchen Glück") stürmt. Das war zunächst zweimal Saliou Sané und in Köln dann Martin Röser. Und wer ist - neben Florent Muslija, Marvin Wanitzek und Manuel Stiefler - der vierte Mann im Mittelfeld? Marc Lorenz hat diesbezüglich gute Karten, aber auch Young-Rok Choi hat aufgeholt. Unabhängig vom Personal: "Wir wollen unserem Erfolg bei Fortuna zu Hause einen Dreier nachlegen", sagt Innenverteidiger Daniel Gordon und räumt ein: "Wir können's fußballerisch besser. Aber momentan tut sich die ganze Liga noch ein bisschen schwer."

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