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Auf der Suche nach der inneren Balance
'Vielleicht nehmen wir uns zu viel vor', sagt Marvin Wanitzek (links) - hier im Duell mit Fabien Tchenkoua.  Foto: GES
13.08.2018 - 00:00 Uhr
Vier Spiele, sechs Punkte, 4:3 Tore - das, was der Fußball-Drittligist Karlsruher SC in den bisherigen Punktspielen abgeliefert hat, bewegt sich irgendwo zwischen den Schulnoten "befriedigend" und "ausreichend". Ihren eigenen Erwartungen wurden die Wildparkprofis mit drei Unentschieden und einem Sieg jedenfalls bisher nicht gerecht. Vor allem nicht in den beiden Heimspielen, die jeweils 1:1 ausgingen - am vergangenen Freitag gegen Jena und am Samstag zuvor gegen Zwickau. "Da hatten wir uns natürlich mehr vorgenommen", räumte Manuel Stiefler ein, der seine Mannschaft gegen den FC Carl Zeiss in der 88. Minute, drei Minuten nach dem Führungstreffer der Gäste durch Dominik Bock, vor einer Heimniederlage bewahrte. Gegen Zwickau war der KSC noch knapper - Anton Fink konnte das 1:0 des FSV erst in der Nachspielzeit ausgleichen - an einer herben Enttäuschung vorbeigeschrammt. "Zwei Punkte mehr hätten es schon sein dürfen", meint Stiefler. "Aber wir spielen einfach noch nicht so Fußball, wie wir es können - wie in der Vorbereitung oder im Training." Andererseits, hebt er das Positive am derzeitigen Zwischenstand hervor, "sind wir aber auch noch ungeschlagen."

Der KSC habe "noch nicht die richtige Mischung gefunden", erklärt Kapitän David Pisot die starken Schwankungen unterworfene Leistung seiner Mannschaft. Die Wildparkprofis sind noch auf der Suche nach einer inneren Balance, aus der sich mehr fußballerische Selbstverständlichkeit und größerer spielerischer Mut entwickeln können. Laut Spielmacher Marvin Wanitzek müssen die leichten Fehler abgestellt und das Passspiel verbessert werden. "Vielleicht nehmen wir uns zu viel vor - und verkrampfen dann."

Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz hat nun die dritte englische Woche hintereinander vor der Brust. Denn morgen (18 Uhr) ist der KSC im Achtelfinale des badischen Pokals beim Odenwälder Landesligisten TSV Höpfingen zu Gast. Dort wird Schwartz seine Stammkräfte schonen, denn am Sonntag ist in der ersten Runde des DFB-Pokals Hannover 96 im Wildpark zu Gast. Das nächste Punktspiel findet erst am 25. August in Kaiserslautern statt. Wenn es der KSC schafft, sich in seiner "Pokalwoche" fußballerisch zu verbessern und mental zu stabilisieren, ist am "Betze" vielleicht ein erfolgreicher "Neustart" in der Liga möglich. (fal)

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