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Leistung statt Instagram und Facebook
Seit Montag fliegen bei den Volleyball Bisons Bühl wieder die Bälle, wie hier beim öffentlichen Training. Foto: Margull
15.08.2018 - 00:00 Uhr
Seit Montag dieser Woche sind Volleyball Bisons Bühl wieder offiziell im Training, nach wochenlangem Hickhack um den Wechsel von Star-Spieler Masahiro Yanagida sollen nun wieder die sportlichen Aspekte im Mittelpunkt stehen. "Die Saison mit Masa war für uns nicht normal", hofft Bühls Trainer Ruben Wolochin, dass künftig der Blick der Fans wieder stärker der Leistung auf dem Spielfeld und weniger den Bildchen, Kommentaren und Geschichten bei Instagram und Facebook gilt. Natürlich war es großartig, einen Spieler wie Masahiro Yanagida in der Mannschaft zu haben, doch dass der Rest der Mannschaft deshalb häufig genug nur im Abseits stand, ist Wolochin nicht entgangen.

"Wir müssen den Blick wieder auf das Gesamte richten", sagt Wolochin - und meint damit vor allem den Blick nach vorne. Mit Masahiro Yanagida, Iurii Kruzhkov und Magloire Mayaula sind ihm zwar die drei fleißigsten Punktesammler der Vorsaison abhanden gekommen, für Wolochin bedeutet dies aber nur, dass die Mannschaft künftig anders auftreten und sich anders organisieren muss. "Wir werden neue Lösungen finden. Ich gehe davon aus, dass diese Mannschaft funktionieren wird."

Dass davon beim gut besuchten öffentlichen Training am Montagabend wenig zu sehen war, spielt keine Rolle. "Es ging darum, sich mit den Fans zu treffen und die Neuzugänge zu präsentieren. Guten Volleyball zu zeigen war nicht das Ziel", sagt er mit einem Lachen, denn auf dem Feld dominierte vor allem der Spaß. Zumal mit den Neuzugängen Jake Arnitz und Bruno Lima, sowie Diagonalspieler Anton Quafarena drei wichtige Akteure fehlten. Viel wichtiger war für Wolochin die Erkenntnis, dass insbesondere die jungen deutschen Spieler die Pause zwischen den Spielzeiten gut genutzt haben. Vor allem gilt dies für Zuspieler Mario Schmidgall, der inzwischen zum Kreis der Nationalspieler gehört und leistungsmäßig einen großen Sprung nach vorne gemacht hat. "Er hat sich toll entwickelt." Das gilt aber unter anderem auch für Felix Orthmann, der in der zurückliegenden Spielzeit eher zu den Sorgenkindern zählte. Ursprünglich war Orthmann vor allem als Alternative auf der Diagonalen eingeplant, doch mit Kruzhkov und Quafarena war dort die Konkurrenz zu stark. Nun zeichnet sich ab, dass er komplett auf die Außenposition wechselt. Orthmann hat deutlich "Gewicht gemacht" und Muskelmasse abgebaut, ist dadurch leichter und beweglicher geworden und damit prädestiniert für die Annahme und den Außenangriff. "Ich denke, er ist auf der neuen Position besser aufgehoben", erwartet Wolochin einen Leistungsschub beim früheren Jugendnationalspieler.

Ohnehin sieht Wolochin in dem "immer noch sehr jungen Team" große Entwicklungsmöglichkeiten. "Erstes Ziel ist ein Platz in den Playoffs, doch ich hoffe sehr, dass wir ein bisschen mehr erreichen werden." Das hängt zwar stark von der Konkurrenz ab, die sich teilweise spektakulär verstärkt hat, doch Angst vor großen Namen konnte man Wolochin noch nie attestieren - daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. "Das Potenzial ist da, den Rest müssen wir uns im Training erarbeiten." Knapp zwei Monate bis zum Saisonauftakt gegen Herrsching bleiben ihm noch. (win)

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