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Kein Bock aufs Verlieren
Kapitän Steffen Weiler (links) und die Sportvereinigung Ottenau wollen im Lokalderby beim Rastatter SC/DJK den ersten Saisonsieg einfahren - die Hausherren ebenfalls. Foto: Vetter
17.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Heiko Borscheid

"Das ist schon ein wenig seltsam", sagt Matthias Bleich, Trainer des Rastatter SC/DJK. "Hammerhart", fügt er noch hinzu, und in der Tat ist der Schwund an Spielern in seinem Team äußerst ungewöhnlich. Gut, Sommerzeit ist Urlaubszeit, damit haben immer mehr Vereine zu kämpfen, bei den Gastgebern des Derbys morgen gegen die Sportvereinigung Ottenau fehlen allerdings urlaubsbedingt sage und schreibe zehn Spieler!

Da spielen die zwei verletzten Akteure, die das Dutzend vollmachen, quasi gar keine Rolle mehr. Das Pokalspiel am Mittwoch gegen den FV Langenwinkel, das mit 1:2 endete, ging der Coach mit vier A-Junioren und drei Spielern aus der Reservemannschaft an. "Wenn ich sehe, dass die, die spielen, Gas geben, dann bin ich zufrieden", sagt Bleich. Und das war offensichtlich so, denn die jungen Spieler nutzten die Chance, zu zeigen, dass sie die Urlauber würdig vertreten können. Am vergangenen Spieltag in Altdorf trat Bleich schon mit einer Rumpftruppe an. "Trotzdem müssen wir dieses Spiel gewinnen", ärgert sich der RSC/DJK-Trainer über die hergegebene Zwei-Tore-Führung und die individuellen Fehler. Spielausschuss Matthias Dorsner sieht das Ganze allerdings gelassen: "Wir haben einen Kader von 60 Spielern, da kann man den einen oder andern Ausfall schon mal verkraften."

Trotz der Personalnot gibt Bleich für die Begegnung gegen Ottenau ein klares Ziel vor: "Das ist ein Gegner, den wir zu Hause schlagen müssen. Ich erwarte von denen, die spielen, vollen Einsatz und am Ende drei Punkte." Der neue Coach hat seine Hausaufgaben gemacht und die Sportvereinigung beobachtet. "Ich weiß, was da auf uns zukommt", sagt er und macht daran auch seine Erwartungshaltung fest.

Der Vorgabe von Bleich steht die seines Kollegen Giovanni Marotta gegenüber. Der Ottenauer Übungsleiter hat nämlich "kein Bock, schon wieder mit null Punkten nach Hause zu fahren". Damit spielt er auf die Auftaktniederlage in Freistett an. "Rastatt ist ungefähr dasselbe Kaliber wie Freistett, daher müssen wir dort unbedingt etwas mit nach Hause nehmen."

Mit der Leistung seiner Elf im Heimspiel gegen Verbandsligaabsteiger Stadelhofen war ,Gio' zufrieden: "Das war eine einhundertprozentige Leistungssteigerung zur Vorwoche." Vor allem die Viererkette stand mit den Rückkehrern Mahler und Mantel wieder stabiler und auch Keeper Frank Herzog erwischte einen guten Tag. Trotzdem sieht Marotta noch viel Luft nach oben. "Die Jungs müssen noch ein wenig fitter und cleverer werden. Mit ein paar Körnern mehr hätten wir gegen Stadelhofen am Ende vielleicht noch einen Konter setzen können."

Die Leistung seiner Mannschaft will er aber nicht schmälern und im Derby gegen Rastatt darauf aufbauen. Am Mittwoch holte sich der SVO-Coach als Kiebitz beim Pokalspiel der Hausherren die letzten Erkenntnisse. Dort sah er, dass die jungen Talente des RSC/DJK dem hochgelobten FV Langenwinkel das Leben ordentlich schwermachten.

Im Gegensatz zum Trainerkollegen kann Marotta morgen aus dem Vollen schöpfen - lediglich Offensivkraft Patrick Ebler ist noch verletzt, dafür attestiert der Coach Sandro Cuttica wieder ansteigende Durchschlagskraft.

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