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Alles auf Anfang beim BVB
Akribischer Arbeiter: BVB-Trainer Lucien Favre (rechts) schaut Verteidiger Lukasz Piszczek über die Schulter. Foto: dpa
21.08.2018 - 00:00 Uhr
Neuer Trainer, neuer Kapitän, neue Führungsspieler: Borussia Dortmund will wieder erster Verfolger des deutschen Serienmeisters Bayern München werden und hat sich dafür auf vielen Ebenen verändert. "Unser gemeinsames Ziel ist es, dass der BVB auf und neben dem Platz wieder ein anderes Gesicht zeigt. Bodenständig und leidenschaftlich. Jeder Einzelne muss wieder für Schwarzgelb brennen", verkündete Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Nach vier Trainern in 15 Monaten soll der neue Coach Lucien Favre für Konstanz und eine klare Spielidee sorgen. Watzke hat hohe Erwartungen an den Schweizer: "Er hatte überall Erfolg. Wichtig ist, dass man die Handschrift des Trainers erkennt." Im Fall des achtmaligen deutschen Meisters heißt das konkret: Mehr Ordnung, mehr Balance und weniger Schwankungen. "Manchmal müssen wir einfacher spielen, anstatt ins Risiko zu gehen", sagte Favre.

Dafür wurde die Mannschaft neu zusammengestellt. In Axel Witsel und Thomas Delaney wurden zwei Führungspersönlichkeiten verpflichtet. Sie sollen dem BVB-Spiel im Mittelfeld die notwendige Struktur verleihen. "Auf dem Platz versuche ich ein Leader zu sein", sagte der belgische WM-Dritte Witsel.

Führungsspieler fehlten dem Champions-League-Sieger von 1997 in der vergangenen Saison. Nur mit viel Mühe und etwas Glück gelang der Borussia der Einzug in die Königsklasse. Dass der große Rivale Schalke als Vizemeister acht Punkte vor dem BVB lag, schmerzte nicht nur die Anhänger. "Wir wollen aus unseren Möglichkeiten das Beste machen", verspricht Favre. Dafür nahm der 60-Jährige auch eine Veränderung beim Kapitän vor. Reus löste Marcel Schmelzer ab. "Es ist eine Ehre und es macht mich stolz, diesen Klub zu vertreten", sagte der Nationalspieler, der endlich einmal eine Saison ohne Verletzungen spielen will. Ein Reus in Topform würde dem BVB bei seinen Zielen weiterhelfen.

Um diese zu erreichen, wurden aber nicht nur am Kader, der noch verkleinert werden soll, Veränderungen vorgenommen. Ex-Profi Sebastian Kehl ist der neue Leiter der Lizenzspielerabteilung, Matthias Sammer wurde als externer Berater geholt. "Es gab zuletzt ein paar Dinge, die nicht zu Dortmund gepasst haben. Werte wie Disziplin und Regeln gehören dazu, um erfolgreich in einer Mannschaft zu arbeiten. Wir erwarten von den Spielern, dass sie den Neustart wahrnehmen und sich an die eigene Nase fassen", sagte Kehl.

Ob dafür noch ein Stürmer verpflichtet wird, ließen die Dortmunder Verantwortlichen offen. Maximilian Philipp oder auch Reus können die Rolle in der Spitze ausfüllen. Wer von den Neuzugängen Marwin Hitz, Abdou Diallo, Marius Wolf und Achraf Hakimi den Sprung in Favres Startelf schafft, wird sich beim Bundesligastart am 26. August gegen RB Leipzig zeigen. Es wird eine echte Standortbestimmung für den neuen BVB.

BT-Tipp: Platz 2

Zugänge: Abdou Diallo (FSV Mainz 05/28 Mio.), Thomas Delaney (Werder Bremen/20,0), Axel Witsel (Tianjin Quanjian/20,0), Marius Wolf (Eintracht Frankfurt/5,0), Marwin Hitz (FC Augsburg/ablösefrei), Achraf Hakimi (Real Madrid/Leihe), Dzenis Burnic (VfB Stuttgart/), Jacob Bruun Larsen (VfB Stuttgart/beide Leih-Ende).

Abgänge: Andrej Jarmolenko (West Ham/20,0), Sokratis (FC Arsenal/16,0), Mikel Merino (Newcastle/7,0), Gonzalo Castro (VfB Stuttgart/5,0), Andre Schürrle (FC Fulham/Leihgebühr 400000), Dominik Reimann (Holstein Kiel/ablösefrei), Erik Durm (Huddersfield Town/ablösefrei), Felix Passlack (Norwich City/Leihe), Roman Weidenfeller (Karriereende), Michy Batshuayi (FC Chelsea/Leih-Ende).(sid)

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