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26-jährige Durststrecke soll endlich enden
24.08.2018 - 00:00 Uhr
In der Bundesliga (42 Mal) und zweite Liga (zwölf) standen sich der 1. FC Kaiserlautern und der Karlsruher SC schon oft gegenüber. Morgen (14 Uhr) findet das Südwest-Derby aber zum ersten Mal in der Dritten Liga statt. Trotzdem elektrisiert das traditionsreiche Duell auch diesmal wieder die Fans - 30000 Zuschauer werden auf dem Betzenberg erwartet. Beide Mannschaften sind in ihren bisher jeweils vier Ligaspielen mehr oder weniger weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der FCK hat nach seinem Auftaktsieg gegen 1860 München (1:0) nicht mehr gewonnen und zuletzt zwei Niederlagen einstecken müssen. In der ersten Pokalrunde kamen die "Roten Teufel" gegen Hoffenheim ähnlich brutal unter die Räder (1:6) wie der KSC gegen Hannover (0:6).

Die Wildparkprofis sind in der Liga noch ungeschlagen, aber seit fast 26 Jahren ohne Sieg auf dem "Betze". Vor daher gilt: "Wir wollen in Kaiserslautern drei Punkte einspielen", sagt Innenverteidiger Daniel Gordon. Das Pokal-Aus habe zwar "wehgetan", sei aber nach ein, zwei Nächten des Grübelns abgehakt. Dass dieses Spiel "raus ist aus den Köpfen", ist für Oliver Kreuzer, den Sportdirektor, eine der wichtigsten Voraussetzungen, um in der Pfalz bestehen zu können. "Wir wollen beim FCK zeigen, dass wir für die dann kommenden Spiele gerüstet sind." Jetzt schon von einer "richtungweisenden" Partie zusprechen, sei ihm "viel zu früh." Seine Mannschaft habe in Braunschweig (1:1) "ordentlich gespielt" und bei Fortuna Köln "gut und gewonnen" (1:0), sagt Alois Schwartz. Ungeachtet seiner knapp sechsjährigen Tätigkeit als Trainer des FCK II und Interimstrainer der ersten Mannschaft (Schwartz: "Eine gute, schöne Zeit") plant der jetzige KSC-Coach "auch in Kaiserslautern drei Punkte mitzunehmen. Das würde auch mir guttun."

Personell kann Schwartz fast aus dem Vollen schöpfen. Der langzeitverletzte Marin Sverko und Dominik Stroh-Engel, der heute die Weisheitszähne gezogen bekommt, haben im Saisonverlauf keine beziehungsweise kaum eine Rolle gespielt. Hinter der Einsatzfähigkeit von Anton Fink (Spunggelenk) und Martin Röser (Knie) stehen nur noch kleine Fragezeichen. "Und Justin Möbius macht Fortschritte", sagt Schwartz über einen der zehn externen Neuzugänge. Möbius nähert sich also dem 18er Aufgebot. Dem wird morgen wohl schon Alexander Groiß (20) angehören. Die neueste Verpflichtung des KSC hinterließ im Training einen "guten Eindruck" bei seinem neuen Trainer. "Er steht voll im Saft und hat Spielpraxis", lobte Schwartz den gebürtigen Aalener, der sowohl im defensiven Mittelfeld spielen kann als auch in der Innenverteidigung. Ob Groiß schon auf dem Betzenberg in der Startelf auflaufen wird, hängt wohl auch davon ab, ob sich Schwartz zu einem Systemwechsel entschließt. "Das ist durchaus möglich", sagte der KSC-Coach zu diesem Thema gestern. "Wir haben verschiedene Dinge ausprobiert."(fal)

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