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Das Derby-Fieber geht um
Ist in blendender Form und früh in der Runde in Torlaune: Elchesheims Angreifer Tom Schneider (links) hat bereits vier Saisontreffer erzielt. Foto: F. Vetter
24.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Hucky Krämer

In der Fußball-Landesliga grassiert Woche für Woche das Derby-Fieber. Der Rastatter SC/DJK ist derzeit besonders infiziert. Nach dem 3:1-Heimsieg gegen die Sportvereinigung Ottenau steht nun morgen das Derby beim RW Elchesheim auf dem Programm, danach erwartet man zu Hause den SV Sinzheim. Für den RWE ist die Partie gegen den Nachbarn RSC/DJK dagegen das erste Derby in der laufenden Runde.

Dementsprechend groß ist die Vorfreude bei Spielern, Trainer und Fans, zumal es in der vergangenen Saison in diesem prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell recht torreich zuging. In Rastatt trennte man sich 2:2, in Elchesheim siegte der RSC/DJK mit 4:3.

Und auch in der laufenden Runde geizten weder der RWE (zehn Treffer in drei Spielen) noch der RSC/DJK (acht Treffer) mit Toren. Dagegen lässt die Defensivarbeit beider Klubs (RWE: sieben Gegentore); RSC/DJK: acht) noch etwas zu wünschen übrig. Sei's drum. Die Elchesheimer sind noch immer ungeschlagen und brachten schon zweimal das Kunststück fertig, einen 1:3-Rückstand noch in ein 3:3 umzumünzen. Wohl dem, der torgefährliche Spieler wie Tom Schneider (fünf Saisontreffer) und Florian Huber (vier) in seinen Reihen hat.

"Es gibt schlechtere Starts", meint der neue RWE-Trainer Christian Hofmeier schmunzelnd. Sein Vorgänger und jetziger Torjäger Florian Huber hat ihm ein wohl bestelltes Feld hinterlassen. "Wir sind eine Familie", sagt Hofmeier und fühlt sich "in Elchesheim angekommen". Morgen freut er sich auf ein packendes Derby vor einer hoffentlich prächtigen Kulisse. "Das wird ein Spiel mit Haken und Ösen, da benötigen wir Kompaktheit in allen Bereichen", sagt Hofmeier, ist aber zuversichtlich, dass sein Team das Derby erfolgreich gestalten wird.

Der neue Trainer des Rastatter SC/DJK, Matthias Bleich, liegt zwar im Derby-Fieber, hat aber auch gleichzeitig Schüttelfrost ob der Reiselust seiner Spieler. Neun Urlauber fehlten zuletzt, drei davon sind mittlerweile wieder in heimischen Gefilden. Doch statt zu jammern, füllte er den Kader mit A-Junioren und Spielern aus der zweiten Mannschaft auf. Und siehe da: Die machten, mit Rat und Tat unterstützt von den erfahrenen Leistungsträgern Simon Schneider und Dennis Hildenbrand, ihre Sache richtig gut. 3:3 gegen Bühlertal, 2:4 in Altdorf, wo man laut Bleich auch durchaus hätte punkten können, nun das 3:1 gegen Ottenau - der RSC/DJK kann mit breiter Brust die Kurzreise nach Elchesheim antreten.

"Das wird ein Duell auf Augenhöhe. Beide Teams kennen sich aus dem Effeff, da gibt's keine taktischen Geplänkel. Entscheidend wird sein, ob wir die sehr starken Offensivkräfte des RWE in den Griff bekommen. Auf der anderen Seite sind wir selbst immer für ein Tor gut", sagt Trainer Bleich vor dem immer wieder reizvollen Derby.

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