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Brisant wie immer
Erinnerungen ans letzte Aufeinandertreffen: Die Karlsruher David Kinsombi (links) und Martin Stoll versuchen Lauterns Jacques Zoua abzublocken.  Foto: GES
25.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr, Meldung dpa

An die besseren Tage des 1. FC Kaiserslautern erinnern nur noch die Ausstellungsstücke im Vereinsmuseum auf dem Betzenberg - und auch beim Karlsruher SC ist der sportliche Glanz von einst längst verblasst. Doch die Faszination des Südwest-Derbys hat auch in den Niederungen der 3. Fußball-Liga nicht gelitten. "Wenn ich höre, dass 30000 Zuschauer erwartet werden, dann erübrigt sich die Frage, ob dieses Duell an Attraktivität verloren hat", sagte FCK-Trainer Michael Frontzeck. Zumindest die Kulisse ist beim insgesamt 60. Kräftemessen der tief gefallenen Traditionsvereine erstklassig.

Südwest-Derbys waren schließlich schon immer von einer überdurchschnittlichen Rivalität geprägt - und das nicht nur sportlich, sondern auch emotional, ganz egal, ob sie in Liga eins oder zwei stattfanden. Und auch beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine heute Nachmittag (14 Uhr/SWR) in der Dritten Liga ist das nicht anders. Das Kartenkontingent der Gäste (3000) ist jedenfalls komplett vergriffen, die Deutsche Bahn setzt gleich zwei "Entlastungszüge" nach Kaiserslautern ein. Die Polizei hat die Präsenz der Einsatzkräfte wie bei jedem Risikospiel - und dazu zählt dieses spezielle Duell schon immer - entsprechend erhöht.

Zumal es zwischen den "Roten Teufeln" und dem KSC einmal mehr nicht nur um drei Punkte geht. Objektiv betrachtet stehen zumindest die Gastgeber vor einem richtungweisenden Spiel. Mit bisher nur vier Punkten und auf Tabellenplatz 15 rangierend brauchen die Pfälzer einen Sieg, um die - ähnlich wie beim KSC - immer etwas überdrehten Erwartungen ihrer Anhängerschaft nicht schon früh in der Saison zu enttäuschen. Mit einem Erfolg gegen die Badener wäre der FCK zumindest einigermaßen wieder im Soll und vor allem in der Tabelle am KSC (Neunter/sechs Punkte) vorbeigezogen. Das wollen die Gäste selbstredend verhindern und auch im fünften Ligaspiel zumindest ungeschlagen bleiben. Letztendlich hat die Partie auch für sie schließlich zumindest richtungsweisenden Charakter.

Weil seine Schützlinge sich einerseits in puncto Torgefährlichkeit bisher, trotz entsprechender Neuverpflichtungen wie etwa Saliou Sané, Martin Röser und Kyoung-Rok Choi, gegenüber der vergangenen Saison nicht steigern konnten, und andererseits in drei von vier Punktspielen nur einmal ohne Gegentreffer blieben, wird KSC-Trainer Alois Schwartz heute wohl einen Systemwechsel vornehmen. Wie dieser aussieht, sollte bis zuletzt geheim bleiben. Das gestrige Abschlusstraining fand jedenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Um die angestrebte "Kompaktheit" herzustellen - beim 0:6-Pokaldebakel gegen Hannover habe seine Mannschaft, so der KSC-Coach, das Spielfeld "zu breit und zu lang" werden lassen - ist mit einer taktischen Grundausrichtung zu rechnen, die sich am besten als 4-2-3-1-System beschreiben lässt.

In einem solchen wäre wohl auch Platz für den am vergangenen Dienstag verpflichteten Alexander Groiß. "Er steht voll im Saft und hat Spielpraxis", lobte Schwartz den 20-Jährigen. Nicht ausgeschlossen also, dass Groiß das heute bereits unter Beweis stellen darf.

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