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"Besser hätte es für mich nicht laufen können"
Mehrfach ausgezeichnet: Laetitia Quist.  Foto: Kunze
28.08.2018 - 00:00 Uhr
Laetitia Quist hat spannende Wochen hinter sich. Mit der U18 des Deutschen Handball-Bunds (DHB) stand die Rückraum-Shooterin der SG Steinbach/Kappelwindeck bei der WM in Polen auf der Platte - ihr erstes Turnier als Nationalspielerin. Mit Platz fünf blieb die deutsche Auswahl als amtierender Europameister etwas hinter den Erwartungen zurück, die erst 16-jährige Linkshänderin konnte aber durchaus überzeugen, wurde nach zwei Partien zur besten deutschen Spielerin gewählt. BT-Sportredakteur Moritz Hirn hat sich mit Quist über ihre Erfahrungen bei der WM unterhalten.

BT: Frau Quist, seit etwas mehr als einer Woche ist das Abenteuer WM zu Ende. Mit ein paar Tagen Abstand, was überwiegt: Die Enttäuschung, über das knappe und ziemlich unglückliche Ausscheiden im Viertelfinale gegen Südkorea oder dass Sie bei Ihrem ersten großen Turnier mit der Nationalmannschaft auf dem fünften Platz gelandet sind?

Laetitia Quist: Natürlich ist es schade, dass wir das Halbfinale knapp verpasst haben. Aber gerade deswegen mussten wir noch stärker zurückkommen, um das Beste rauszuholen. Das haben wir mit dem fünften Platz erreicht - und das ist ein riesiger Erfolg.

BT: Sie selbst hatten in Polen leichte Startschwierigkeiten, haben sich aber enorm gesteigert, insgesamt 26 Tore erzielt und wurden zweimal zur besten deutschen Spielerin gewählt. Wie zufrieden sind Sie mit sich?

Quist: Ich bin sehr zufrieden mit mir. Ich habe in jedem Spiel mein Bestes gegeben und bin froh, dass ich der Mannschaft so gut helfen konnte. Und ich freue mich natürlich auch darüber, dass ich zweimal beste deutsche Spielerin geworden bin. Besser hätte es für mich als "Neue" nicht laufen können.

BT: Wie war das Feedback des Bundestrainers nach Ihrem ersten Turnier?

Quist: Ich denke, dass der Bundestrainer auch zufrieden mit mir war und sicherlich auch froh, als nach den ersten zwei Spielen der Knoten endlich geplatzt ist und ich richtig im Turnier angekommen bin.

BT: Wie geht es jetzt mit der Nationalmannschaft weiter?

Quist: Im Herbst stehen die nächsten Lehrgänge an.

BT: Mitte September startet mit der Rebland-SG schon wieder das Abenteuer dritte Bundesliga. Können Sie zwischendurch die Füße hochlegen oder geht es nach der physisch wie psychisch anstrengenden WM nahtlos weiter mit der Vorbereitung auf die Liga?

Quist: Nach meiner Rückkehr am Montag vergangener Woche war ich schon etwas traurig, dass es vorbei war. Aber umso mehr hab' ich mich gefreut, nach vier Wochen wieder zu Hause sein zu dürfen und genieße gerade meine zwölf Tage Pause.

BT: Ihre Teamkolleginnen schwitzen derweil im Trainingslager in Kroatien. Wie sieht Ihr Entspannungsprogramm aus?

Quist: Ich treffe meine Freunde und genieße die Zeit mit ihnen, um den Kopf mal frei zu kriegen. Selbstverständlich darf der Sport auch nicht fehlen: Ich gehe joggen, um mich fit zu halten, bis die Mädels aus dem Trainingslager kommen und es in der Jugend-Bundesliga und der dritten Liga endlich wieder losgeht.

BT: Mit welchem Ziel gehen Sie mit der SGSK in die neue Saison?

Quist: Unser aller Ziel ist es jetzt erstmal, den Klassenerhalt zu erreichen. Dafür haben wir alle in der Vorbereitung viel gearbeitet. Aber natürlich auch eine verletzungsfreie Saison zu spielen und Erfahrungen in der dritten Liga zu sammeln, steht ganz oben auf der Liste.

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