http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
Röhler: "Noch was drin im Tank"
30.08.2018 - 00:00 Uhr
Speerwurf-Europameister Thomas Röhler will nach Gold in Berlin nun beim Diamond-League-Finale große Kasse machen. "Ich hab' mir den Sieg definitiv vorgenommen", sagte der 26-Jährige aus Jena vor dem Kampf um den mit 50000 Dollar dotierten Disziplin-Gesamtsieg heute in Zürich. "Die Vorzeichen stehen ganz gut - da ist noch was drin im Tank." Nach 2014 den Jackpot wieder zu holen, da habe er "echt Bock" drauf. Insgesamt sind 14 Asse des Deutschen Leichtathletik-Verbandes bei den 32 Finals in Zürich und morgen in Brüssel am Start - so viele wie selten zuvor.

Die größten Siegchancen für den DLV bestehen im Speerwurf der Männer. Neben Röhler und dem EM-Zweiten Andreas Hofmann hatte sich auch noch Julian Weber auf dem letzten Drücker ins Finale geworfen. Weltmeister Johannes Vetter war qualifiziert, verzichtete aber auf einen Start. "Das ist imposant, da haben wir ein Zeichen gesetzt und können stolz drauf sein", betonte Röhler. Nicht einverstanden ist Röhler, dass die Vorleistungen und Punkte aus den vier vorherigen Diamond-League-Meetings kein Bonus mehr sind, sondern es nur auf die Tagesform ankommt: "Leider wird die Stabilität über die ganze Saison im Finale nicht belohnt - darüber bin ich gar nicht happy. Aber das sind eben die neuen Regeln."

Dies gilt auch für Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo und die EM-Zweite im Kugelstoßen, Christina Schwanitz. Beide gehen als Spitzenreiterinnen der Diamond-Race-Wertung in die Endkämpfe. Profitieren können die weiteren DLV-Starter Marie-Laurence Jungfleisch (Hochsprung), Kristin Gierisch (Dreisprung), Nadine Müller, Anna Rüh und Christoph Harting (alle Diskuswurf) sowie David Storl (Kugelstoßen) und Mateusz Przybylko (Hochsprung) von der seit 2017 gültigen Regel. So sind Müller, Jungfleisch und Przybylko jeweils nur als Achte und letzte Starter in die Finals gekommen.

Für Europameister Przybylko wäre wegen einer beim Meeting in Eberstadt zugezogenen Blessur am Knie beinahe der große Zahltag in Brüssel ausgefallen. "Ich bin ein Kämpfertyp", meinte der Höhenjäger. Dreispringer Max Heß, der bei der EM das Finale verpasst hatte, rutschte noch ins Teilnehmerfeld. Auch die EM-Vierte Konstanze Klosterhalfen ergatterte nach der Absage einer Läuferin noch einen Platz für das 5000-Meter-Rennen. Seit 2010 konnten nur fünf deutsche Leichtathleten neun Gesamterfolge in der Diamond League feiern, den bisher letzten schaffte Christina Schwanitz 2015. Die meisten Siege gab es 2011 durch Matthias de Zordo, Christina Obergföll und Silke Spiegelburg. Sollte sich das EM-Hoch, als der DLV 19 Medaillen gewann, in Zürich und Brüssel fortsetzen, könnte diese Zahl übertroffen werden.(dpa)

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Glasgow
Bötticher krönt seine Medaillenjagd mit Gold-Finale

08.08.2018
Bötticher gewinnt EM-Gold
Glasgow (dpa) - Stefan Bötticher aus Chemnitz bescherte den deutschen Bahnrad-Assen bei den Europameisterschaften in Glasgow die dritte Goldmedaille. Er gewann zum Abschluss der Wettkämpfe im Sir Chris Hoy Velodrom das Keirin-Finale vor dem Franzosen Sebastien Vigier (Foto: dpa). »-Mehr
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Die UEFA vergibt die Fußball-Europameisterschaft der Männer 2024 entweder an Deutschland oder die Türkei. Sollte Deutschland nach der Weltmeisterschaft 2006 erneut Ausrichter sein?

Ja.
Nein.
Die Türkei soll erstmals eine EM ausrichten dürfen.
Ich interessiere mich nicht für Fußball.


Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz   
1