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Die Rollen sind klar verteilt
In der Vorsaison holte Manuel Mantel (rechts) mit der Sportvereinigung Ottenau vier Zähler gegen Isuf Avdimetaj und den SV Bühlertal. Foto: toto
31.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Heiko Borscheid

Die Voraussetzungen gleichen sich fast bis aufs Haar denen aus der vergangenen Spielzeit: Wenn die Sportvereinigung Ottenau morgen auf dem Bühlertäler Mittelberg zu Gast ist, sind die Rollen klar verteilt, reisen die Gäste doch als Abstiegskandidat zu einem potenziellen Aufsteiger. Allerdings holten die Murgtäler in der Vorsaison satte vier Punkte gegen den SVB, der sich damals den einen Zähler erst in der Nachspielzeit sichern konnte.

Heimtrainer Johannes Hurle sah sich das 3:3 Mitte Mai noch als Übungsleiter in spe an und hat die Dramaturgie nicht vergessen. "Ich kenne Gio Marotta und weiß, dass er seine Elf vor diesem Spiel heißmachen wird. Sie fahren zum ungeschlagenen Tabellenführer und haben daher nichts zu verlieren." Hurle will daher seinen Mannen eintrichtern, dass "Qualität allein in solchen Spielen nicht ausreicht, wenn die Einstellung nicht stimmt. Da kann es passieren, dass wir ganz schnell ins Stolpern kommen." Seine Vorgabe ist dennoch eindeutig;. "Wir haben noch kein Saisonspiel verloren und das soll nach dem morgigen Heimspiel weiterhin so sein."

Beim Gegner hat er die gute Defensive und das schnelle Umschaltspiel als Stärken ausgemacht, hat aber auch einen Plan, dem entgegenzuwirken. "Wer gegen Altdorf und Stadelhofen 1:1 spielt, den gilt es, nicht zu unterschätzen. Gerade gegen Altdorf tun wir uns beispielsweise immer schwer."

Hurle geht davon aus, dass seine Elf morgen ab 17 Uhr "mehr den Ball haben wird als Ottenau. Daher werden wir uns gut überlegen, wie wir dem Gegner am besten unser Spiel aufzwingen".

Aufseiten der Gäste kann der Ligastart alles andere als optimal bezeichnet werden. Gegen Gegner wie Freistett und den RSC/DJK gab es Niederlagen - eben Mannschaften, die am Ende die Nase knapp vorne haben könnten, wenn es um Abstieg oder Klassenerhalt geht. Die Remis' gegen die vermeintlichen Topteams Altdorf und Stadelhofen sind daher kaum etwas wert. Dass ausgerechnet jetzt beim Ligaprimus auf dem Mittelberg der Knoten platzt, ist eher unwahrscheinlich - auch wenn die vergangene Saison etwas anderes gezeigt hat.

Für Ottenaus Trainer Giovanni Marotta sind die Leistungsunterschiede aus Heim- und Auswärtsspielen unerklärlich. "Am Samstag gegen Altdorf habe ich die Leidenschaft gesehen, die ich auch endlich einmal auswärts sehen möchte." Nach wie vor ist das Verwerten der Torchancen ein Manko bei der Sportvereinigung.

Die Reise zum Mittelberg der Erde geht Marotta fast schon entspannt an: "Das ist eine absolute Topmannschaft mit vielen Ausnahmespielern. Ich erwarte daher - außer Einsatz meiner Mannschaft - zunächst einmal nichts, denn eines ist klar: Wenn wir dort so spielen wie die vergangenen Auswärtspartien, kriegen wir sechs Stück." Wer den erfahrenen Coach allerdings kennt, der ahnt zumindest, dass "Gio" sicherlich einen PlanB in der Schublade hat.

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