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Eine Schippe drauflegen
31.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Unbedingt mit einem Sieg möchte sich der Fußball-Drittligist Karlsruher SC in die anstehende Länderspielpause verabschieden. Die zu Hause noch sieglosen Wildparkprofis sind morgen (14 Uhr) Gastgeber der Sportfreunde Lotte, die nach fünf Spielen erst einen Punkt auf dem Konto haben und als Tabellenletzter anreisen. "Wir wollen unsere Fans mit drei Punkten verwöhnen", kündigt Alois Schwartz bei dieser Konstellation an.

Die "A-Note" seiner Schützlinge in den Auswärtsspielen sei mit bisher fünf Punkten "sehr ordentlich", findet Schwartz. "Zu Hause aber haben wir noch nicht das angeboten, was wir uns vorgenommen haben", gesteht er ein. Sowohl gegen Zwickau als auch gegen Jena lagen die Wildparkprofis mit 0:1 zurück. Anton Fink (90.) und Manuel Stiefler (88.) bewahrten ihre Mannschaft mit dem jeweiligen 1:1-Ausgleich erst spät vor einer Heimniederlage. "Wir wissen, dass wir zu Hause noch nicht überzeugen konnten", räumt Offensivspieler Martin Röser ein. Um so mehr seien er und seine Mitspieler "bis in die Haarspitzen motiviert".

Das dürfte allerdings auch für den Gegner gelten. Schließliche haben sich die Sportfreunde vergangenen Freitag mit ziemlichem Getöse von ihrem bisherigen Trainer Matthias Maucksch getrennt, zu seinem Nachfolger wurde erst gestern Nils Drube erklärt. Nicht ausgeschlossen, dass der Trainerwechsel neue Kräfte freisetzt.

Dessen ungeachtet fordert KSC-Coach Schwartz von den Seinen "nochmal eine Schippe" draufzulegen, vor allem, was die Konstanz anbelangt. Die Phasen, in denen seine Mannschaft "zu passiv" sei, seien bisher zu häufig aufgetreten und hätten zu lange gedauert. Darüber hinaus wollen Röser und seine Mitspieler das, was sie vergangenen Samstag beim torlosen Unentschieden in Kaiserslautern durchaus auf den Platz gebracht haben, nämlich "Zweikampfstärke", auch im morgigen Heimspiel zeigen, verbunden mit dem Unterschied, nicht nur Chancen herauszuspielen, sondern diese auch zu nutzen..

Dabei kann Schwartz gegen das Schlusslicht der Liga personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur der langzeitverletzte Marin Sverko (Rücken), Dominik Stroh-Engel (Zahn-OP) und Neuzugang Alexander Groiß, der sich am Dienstag einer Blinddarmoperation unterziehen musste, fallen aus. Stürmer Marvin Pourié hingegen, der am Betzenberg mit einem stark geschwollenen Sprunggelenk ausgewechselt werden musste, steht wieder zur Verfügung.

Burak Camoglu und Marc Lorenz, die im Südwest-Derby nicht mit von der Partie waren, hätten darauf "wie Profis" reagiert. "Sie arbeiten gut, trainieren gut, bieten mir was an", so Schwartz. Entsprechend wird mindestens einer von beiden gegen Lotte zumindest im Kader sein.

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