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Gute Bekannte unter sich
Kennen sich aus vielen spannenden Kämpfen in der Vergangenheit: Würmersheims Marius Czaikowski (Mitte) im Kopfballduell mit Loffenaus Fabian Hammer (rechts).  Foto: Vetter
07.09.2018 - 00:00 Uhr
Von Michael Ihringer

Würde das aktuelle Tabellenbild auch am Saisonende noch Bestand haben, wären die einen unvermeidlich abgestiegen und die anderen zu 99 Prozent gerettet. Was dann für zwei Aufsteiger in die Landesliga nicht so ungewöhnlich wäre. In Würmersheim könnte man dann jubeln, in Loffenau wäre das einjährige Intermezzo wieder beendet.

Doch glücklicherweise ist das alles nur graue Theorie im Konjunktiv und ferne Zukunftsmusik, denn Würmersheim hat gerade das erste Drittel der Vorrunde hinter sich und Loffenau nicht mal das bei erst vier Einsätzen. Die wohl wichtigste Erkenntnis für beide Neulinge, auch wenn sich Loffenau bei erst einem Pünktchen auf der Habenseite davon nichts kaufen kann: Man kann mithalten mit den Arrivierten in der neuen Spielklasse. Wobei es für beide Teams natürlich nicht gerade eine glückliche Fügung darstellt, dass der dritte Aufsteiger im Bunde, der FV Langenwinkel, aufgrund ganz anderer, sprich viel besserer finanzieller Möglichkeiten, gewiss kein Konkurrent im Abstiegskampf sein wird.

Am Sonntag treffen die guten, alten Bezirksliga-Bekannten in Loffenau aufeinander. Die Gäste aus Würmersheim zeigten zuletzt beim 3:3 gegen Langenwinkel eine Klasseleistung mit großer Moral, wurden doch gleich zwei Rückstände aufgeholt.

Florian Kleinschmidt lieferte mit seinem Hattrick wohl schon sein persönliches Highlight der Saison, was letztlich den vierten Saisonpunkt sicherte. "Das eine oder andere Bierchen wurde darauf getrunken", freute sich Coach Manuel Jung. Und natürlich auch darüber: "Mannschaftlich, kämpferisch, von der Moral her war das super. Es war wichtig für mich zu sehen, wie das Team nach dem Zwei-Tore-Rückstand aufgetreten ist." Nämlich mutig und willig.

Der Druck liegt logischerweise auf dem Heimteam, das endlich den ersten Saisonsieg anstrebt. Gerade für die Moral wäre das nun wichtig. "Gegen einen direkten Konkurrenten muss man die Punkte holen. Wir werden auch alles daran setzen, endlich den ersten Sieg einzufahren." Beim 1:4 in Oberachern sah er das "schwächste Spiel meiner Schützlinge bisher. Wir zeigten kaum Gegenwehr und ein schwaches Zweikampfverhalten." Wobei die Oberliga-Reserve ein anderes Kaliber darstellt als der Mitaufsteiger. "Wir sehen uns schon auf Augenhöhe mit denen, in der Bezirksliga waren es immer enge und ausgeglichene Duelle."

Der FV Würmersheim hat schon ein Erfolgserlebnis gehabt und mit dem Remis gegen Langenwinkel quasi einen Bonuspunkt eingefahren. "Kleinigkeiten werden am Sonntag entscheiden. Mit einem Punkt könnte ich leben, zumal Loffenau ja heimstark ist", weiß Jung. Für ihn nach dem Ende der Urlaubshochsaison besonders wichtig: "Die Hälfte meiner Offensive ist wieder zurück."

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