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Sebastian Dittgen trifft im Nationaltrikot
Große Ehre: Sebastian Dittgen trägt das Nationaltrikot mit der Nummer 18 - wie einst Jürgen Klinsmann. Foto: Karl-Heinz Dittgen
11.09.2018 - 00:00 Uhr
Von Heiko Borscheid

Eigentlich hat Sebastian Dittgen vor wenigen Wochen seine Kickschuhe an den Nagel gehängt. Kurz vor seinem 30.Geburtstag im Juli sagte der langjährige Stürmer des FCGernsbach "Servus". Doch was macht man, wenn die Nationalmannschaft ruft? Klar, man lässt den Rücktritt Rücktritt sein und nimmt diese einmalige Chance wahr - so auch Sebastian Dittgen.

Vor jedem Länderspiel veranstaltet der Fanclub der Nationalmannschaft ein Freundschaftsspiel zwischen den beiden Fangruppen. Dittgen ist seit Jahren Mitglied im Fanclub und kam so zum Beispiel auch zum WM-Finale 2014 nach Rio ins berühmte Maracana.

Vor drei Wochen bewarb sich der Torjäger über die Internetseite des DFB-Fanclubs. Zum Abschluss der Karriere einmal das Nationaltrikot zu tragen, das wäre sein großer Wunsch, schrieb er den Organisatoren - nicht ohne den Hinweis auf mehrere Hundert Tore für den FC Gernsbach in den vergangenen Jahren. Vor zehn Tagen kam die Zusage und so ging es am Sonntag vor dem Länderspiel der Löw-Elf gegen Peru nach Steinsfurt, knapp einen Kilometer vom Sinsheimer Stadion entfernt.

"Die Stimmung war unglaublich", schildert Dittgen das besondere Erlebnis. Rund 700 Peruaner sorgten mit Trommeln und Gesängen für Gänsehaut und gute Laune. Auch die Rahmenbedingungen waren perfekt -Obst und Getränken in der Kabine, Interviews vor und nach dem Spiel.

Standesgemäß ging es mit Einlaufkindern auf das Feld, und vor knapp 1000 Zuschauern wurden die Nationalhymnen gespielt. Mit dabei hatte Dittgen seinen eigenen Fanclub mit Frau Tatjana, Tochter Olivia, den Eltern Ruth und Karl-Heinz sowie Schwester Katharina.

Der Murgtäler stand im deutschen 17er-Kader in der Startelf und hatte eine große Last zu tragen - er bekam das Trikot mit der Nummer 18, mit der einst Jürgen Klinsmann mit dem Bundesadler auf der Brust für viel Freude und Tore sorgte.

Das Trikot mussten die Spieler nach dem Spiel allerdings wieder abgeben - armer DFB. Kurios auch, dass es nach der Begegnung in der Kabine Bier einer unbekannten Marke gab und nicht den Trank des DFB-Premiumpartners.

Dafür lief es für den erfahrenen Stürmer aus Gernsbach mehr als rund. Er schoss das deutsche Team bereits in der fünften Minute mit einem überlegten Heber aus 25 Metern in Führung und steuerte auch das zwischenzeitliche 4:1 in der 70. Minute bei. Geendet hat die Partie mit 4:3 für Deutschland und einem strahlenden Sebastian Dittgen, der dieses Erlebnis so schnell nicht vergessen wird und jetzt ruhigen Gewissens seinen Fußball-Ruhestand genießen kann.

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