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Angriff statt Verteidigung
Rico Olajos (links) und der FV Rot-Weiß Elchesheim wollen morgen dem Spitzenreiter SV Bühlertal Paroli bieten. Foto: Vetter
14.09.2018 - 00:00 Uhr
Von Heiko Borscheid

Darauf freut sich Johannes Hurle: "Das ist schön zu hören. Wir treffen nicht oft auf Gegner, die mitspielen wollen und nicht nur hinten reinstehen - gerade bei uns auf dem Mittelberg." Grund der guten Laune ist die Ansage seines Trainerkollegen Christian Hofmeier mit RW Elchesheim in Bühlertal nicht mauern zu wollen, sonder das Heil in der Offensive zu suchen.

Beide Mannschaften verfügen über äußerst gefährliche Angriffsformationen. Hurle beobachtete Rot-Weiß Elchesheim zuletzt beim Heimspiel gegen Ottenau und hat seine Erkenntnisse daraus gezogen. Er weiß, was da an "Offensivgewalt", wie er es beschreibt, auf sein Team zukommt. "Wir haben ganz klar Respekt vor diesem Gegner, sind uns aber bewusst, was wir zu Leisten imstande sind und obendrein ein Heimspiel haben. Wir werden uns jedenfalls nicht auf den Gegner einstellen, sondern unser Spiel durchziehen." Sollte der Gast so auftreten, wie er es angekündigt hat, "dann werden wir sicherlich Räume bekommen, die wir nutzen wollen". Verzichten muss Hurle auf Marcel Heller und die Keller-Brüder Moritz und Philip. Dafür kann er wieder mit Andreas Fianke und Sebastian Keller planen.

Christian Hofmeier bereitete seine Mannschaft die Woche über akribisch auf dieses Aufwärtsspiel beim Tabellenführer vor. Sein Fazit aus der vergangenen Begegnung gegen Ottenau: "Bis zum 2:0 haben wir alles richtig gemacht, nach dem Anschlusstreffer fast alles falsch." Am Ende musste er sogar noch mit der Punkteteilung zufrieden sein.

"Das ist leider oft so bei uns. Die Mannschaft hat den Charakter, einen Rückstand jederzeit wettzumachen, auf der anderen Seite gehen wir mit Führung häufig zu fahrlässig um." Für das Gastspiel auf dem Mittelberg hat der erfahrene Trainer einen klaren Plan: "Wir werden uns keinesfalls hinten rein stellen und versuchen, uns ein Unentschieden zu ergattern. Wir wollen Bühlertal dort beschäftigen, wo sie sich nicht all zu häufig aufhalten - in deren eigener Hälfte."

Was beim Rot-Weiß noch besser werden muss, ist die Chancenverwertung. Trotz bereits 17 erzielter Saisontore, was gemeinsam mit dem kommenden Gegner Ligabestwert bedeutet, ließen die Hofmeier-Schützlinge zahlreiche weitere Möglichkeiten ungenutzt. "Wir können auf dem Mittelberg nicht viel falsch machen. Das ist ein Spiel, vor dem ich mich vor die Mannschaft stellen und ihr sagen kann, dass sie heute ganz ohne Druck aufspielen kann. In solch einer Partie, gegen einen so starken Gegner, können die Jungs nicht viel falsch machen - aber, auch Bühlertal ist zu schlagen. Die Dominanz in der Landesliga ist nicht ganz so groß, wie in der Bundesliga mit dem FC Bayern München", sagt ein angriffslustiger Christian Hofmeier.

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