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Mit sechs Teams ist der Hanballbezirk gut vertreten
15.09.2018 - 00:00 Uhr
Von David Joram

Mit sechs Teams aus dem Bezirk startet heute die Handball-Landesliga der Frauen in die neue Saison. Neu hinzugekommen sind die Aufsteiger HSG Murg und SG Kappelwindeck/Steinbach III sowie Südbadenliga-Absteiger ASV Ottenhöfen. Nach oben hat sich der in der letzten Runde überzeugende Meister HR Rastatt/Niederbühl verabschiedet, den bitteren Gang in die Bezirksklasse mussten die Panthers Gaggenau und die HSG Hardt antreten. Mit einem neuen Trainer wird die TS Ottersweier II in die Runde gehen. Zum Auftakt empfängt die TSO II die MuKu-Reserve, Ottenhöfen (bei der HSG Meißenheim/Nonnenweier) und Kappelwindeck/Steinbach III (bei Mitaufsteiger Altenheim) beginnen auswärts. Alle anderen Teams haben eine Woche mehr Vorbereitungszeit.

Lange weg war die HSG Murg nicht. Nach dem Abstieg in die Bezirksklasse in der vorletzten Saison schafften die Murgtälerinnen den sofortigen Wiederaufstieg mit dem damals neuen Trainerduo Jürgen Gareus/Stefan Böhner. Eben der war auch das erklärte Ziel. Nun geht's endlich mit neuem Schwung in der neuen (alten) Liga los. Gareus findet: "Die Mannschaft hat in der Vorbereitung voll durchgezogen. Der Klassenerhalt ist das klare Ziel, das muss mit diesem Team möglich sein - vielleicht auch ein Platz im Mittelfeld." Viel verändert hat sich bei der HSG nicht, lediglich Torfrau Jenny Weiler steht nicht mehr zur Verfügung, dafür kam Clara Reiss aus der eigenen Jugend neu dazu.

Die Reserve der TS Ottersweier II will die Klasse - wie auch MuKu II und Sinzheim II - vor allem nutzen, um den eigenen Nachwuchs an die erste Mannschaft heranzuführen. Der Neue auf der Bank kommt aus den eigenen Reihen und heißt Manuel Hartmann. Der 26-Jährige kam vor fünf Jahren aus Helmlingen nach Ottersweier, um bei der TSO Handball zu spielen. Nun übernimmt er als Nachfolger von Ralf Paulus auch an der Seitenlinie Verantwortung. "Unser Ziel ist erst mal der Klassenerhalt, aber im Vordergrund steht die Ausbildung unserer Nachwuchsspielerinnen. Die ,Zweite' ist ein wichtiger Unterbau für die ,Erste'." Verantwortung sollen nicht nur die Stützen Laura Hörth und Melanie Stengele übernehmen, Hartmann fordert dies zum Beispiel auch von den A-Jugendlichen Julia Hollek und Lisa Belikan ein. Carolin Zimmer wird künftig in der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen, Ramona Westermann und Sarah Keller (beide Karriereende) stehen nicht mehr zur Verfügung.

Auch die SG Muggensturm/Kuppenheim II sieht sich im dritten Landesliga-Jahr weiterhin vor allem als Ausbildungsstätte für das erste Team. Ein Blick auf die Altersstruktur des Kaders verdeutlicht, warum das so ist. Gerade mal 19,4 Jahre sind die 21 MuKu-II-Werferinnen, laut Vereinsangaben, im Schnitt alt. Viel Potenzial ist also vorhanden. Trainer Markus Krauth teilt mit: "Viele Spielerinnen werden auch ein fester Bestandteil der ,Ersten' sein."

Mannschaft mit viel Potenzial

Welche Probleme das mit sich bringt, weiß Krauth natürlich auch: "Wir werden ständig neue Aufstellungen während der Runde haben." Vorrangiges Ziel sei daher, so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenverbleib einzufahren. Krauth findet aber auch, dass "das Potenzial für mehr ohne Weiteres in der Mannschaft steckt". Zumal sich beim Personal einiges getan hat. Nur Alicia Spangenberg (TuS Schutterwald, A-Jugend-Bundesliga) hat den Verein verlassen; demgegenüber stehen sechs Neuzugänge: Anna Klein, Lilith Klein, Melissa Müller, Claudia Willems (alle HSG Hardt), Annemarie Storz (FT 1844 Freiburg) und Annika Görtler. Letztere kehrt nach einjährigem Auslandsaufenthalt wieder auf die Platte zurück und soll im Rückraum wirbeln.

Für den ASV Ottenhöfen gilt das Motto: Wer schnell nach oben schießt, kann ebenso schnell wieder nach unten durchgereicht werden. Der Absteiger aus der Südbadenliga war im Jahr zuvor als Aufsteiger aus der Bezirksklasse direkt durchgestartet. Nach einem lehrreichen (aber sieglosen) Jahr im südbadischen Oberhaus gibt sich der ASV bescheiden. Ziel ist ein Platz im oberen Tabellenmittelfeld. Vermehrt Spielerinnen aus der A-Jugend wollen die ASV-Verantwortlichen an die erste Mannschaft heranführen. Trainer Wolfgang Harter sagt: "Wir gehen die Saison unaufgeregt an und wollen uns erst mal konsolidieren." Der Coach kann auf einen breiten 16er-Kader setzen, wobei Rebecca Schober nach ihrem in der vergangenen Runde erlittenen Kreuzbandriss noch nicht zur Verfügung steht. Einziger Abgang ist Jasmin Wollitzer (Karriereende).

Mit viel Optimismus nimmt die dritte Mannschaft der SG Kappelwindeck/Steinbach das Abenteuer Landesliga auf. Dem Trainergespann Nathalie Braun/Anna Falk steht ein ausgewogenes und hungriges Team zur Verfügung, mit dem mehr als "nur" der Klassenerhalt möglich sein soll. "Wir haben eine gute Mischung aus Jung und Alt und sehen uns gut gerüstet. Ein Platz im Tabellenmittelfeld sollte drin sein", sagt Falk. Weil "die Leute im Rebland eher klein sind", wie Falk lachend betont, wolle man insbesondere über ein schnelles Umschaltspiel zum Erfolg kommen. Vor allem Nathalie Braun und Anika Schulmeister sollen den Plan auf der Platte koordinieren. Die "Neuen" - neben Braun, Falk und Schulmeister sind das Larissa Demattio, Elena Burkard und Jana Zimmer - kommen alle aus den eigenen Reihen. Leia Braunnagel (Studium) und Diana Mettke (Sandweier) haben das Team verlassen.

"Platz acht oder neun wäre gut", sagt Frank Schulmeister, Trainer von Phönix Sinzheim II. Wie im vergangenen Jahr geht die Reserve der Feuervögel mit einem eher kleinen Kader in die Runde, weshalb für Schulmeister der Klassenverbleib "natürlich" oberste Priorität hat. Eine Verstärkung verspricht sich Schulmeister von der Rückkehr seines Torfrauen-Duos Sarah Walter/Lisa Kamm. Falls Engpässe entstehen, soll zumindest gelegentlich die routinierte Sabrina Ernst aushelfen.

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