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Unmut und Freude bei Goretzkas Rückkehr
22.09.2018 - 00:00 Uhr
Leon Goretzka hat sich beim FC Bayern schnell akklimatisiert. Heute kehrt der Nationalspieler nun erstmals als Gegner nach Gelsenkirchen zurück. "Ich glaube, es wird nicht ganz so sein wie bei Renato", antwortete der Nationalspieler auf die Frage, wie ihn die Fans des FC Schalke 04 wohl empfangen werden, wenn er im Bundesliga-Topspiel erstmals im Trikot des FC Bayern und damit als Gegner in Gelsenkirchen auflaufen wird. Goretzka ist auch auf Ablehnung, auf Pfiffe eingestellt. "Ich freue mich ausschließlich darauf, wieder nach Gelsenkirchen zu kommen und die alten Jungs wiederzusehen, mich mit ihnen zu messen und in der Arena zu spielen. Für mich ist es ein besonderes Spiel", erklärte der gebürtige Bochumer. Fünf Jahre trug er das königsblaue Schalke-Dress, absolvierte 116 Bundesligaspiele (14 Tore). Er kam als Zweitligaspieler und ging als Führungskraft und Nationalspieler. "Ich würde mir wünschen, dass ehemalige Spieler, die vor allem Gutes für diesen Verein geleistet haben, dass diese Spieler genauso empfangen werden, wie wir das vor zwei Tagen gesehen haben", so Coach Niko Kovac.

Der Schalker Rückstand auf die Bayern beträgt bereits satte neun Punkte. S04-Trainer Domencio Tedesco: "Die Jungs sind sehr gefasst und fokussiert, haben einen gewissen Respekt vor der aktuellen Situation. Sie wissen, dass 98 Prozent nicht reichen. Die reichen gegen keinen Gegner, auch gegen die Bayern nicht." Sportvorstand Christian Heidel: "Wir haben auch gegen die Bayern eine Chance. Es wird nicht so sein, dass wir mit schlotternden Knien auflaufen."

Bei RB Leipzig herrscht Redebedarf. Dringend und auf allen Ebenen. Denn nach dem 2:3 im brisanten Red-Bull-Duell gegen RB Salzburg zum Europa-League-Auftakt kommt es zum nächsten wichtigen Spiel in Frankfurt, das nach dem 2:1 in Marseille selbstbewusst auftreten dürfte. Zwei wichtige Punkte muss Cheftrainer Ralf Rangnick klären: Mentalität und Rotation. Zudem kündigte Rangnick Sanktionen gegen einige Spieler an. Angeblich sollen sich einige Profis in der Spielvorbereitung unprofessionell verhalten haben. "Ich hab die Dinge leider erst heute erfahren. Dann hätte ich nicht in der Halbzeit dreimal gewechselt, sondern schon vor dem Spiel." Es habe "was mit Abläufen und Vorbereitungen vor dem Spiel zu tun, diese wurden sicher ignoriert, das erklärt sicherlich vieles, aber nicht alles. Wir fliegen drei Monate durch ganz Europa und qualifizieren uns für die Gruppenphase und dann meinen einige Spieler, es ist nur lästige Pflicht. Man lernt auch mit 60 Jahren als Trainer noch nicht aus. Wir werden diese Spieler in die Spur bringen", betonte Rangnick.

Übermüdet stiegen Kai Havertz und Leverkusens Kicker in Köln aus dem Flieger. Eine zweieinhalbstündige Verspätung hatte ihnen eine lange Nacht am Flughafen in Varna beschert. "Die Jungs sollen jetzt erst einmal ausschlafen. Das ist die beste Regeneration", sagte Trainer Heiko Herrlich. Mit dem 3:2 in Rasgrad ließen sich die Wirrungen leichter ertragen. Auch für den 19-jährigen Kai Havertz, dem nach seinen zwei Toren die Lobeshymnen unangenehm schienen. "Wir werden noch viel Spaß an dem Jungen haben", meinte Lars Bender. Als Ausnahmetalent ist Havertz damit das prädestinierte Gesicht der erhofften Wende gegen Mainz. (dpa)

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