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Hügelsheimer Dickhäuter trotzen Rebellion
Max Häberle im Tor der Baden Rhinos entschärft mehrere Großchancen der Stuttgarter Rebellen. Foto: Vetter
08.10.2018 - 00:00 Uhr
Die Baden Rhinos sind erfolgreich in die neue Regionalliga-Saison gestartet. Am Samstagabend bezwangen die Dickhäuter die Stuttgart Rebels mit 3:2 nach Penaltyschießen und ergatterten sich dadurch den Zusatzpunkt. Die rund 500 Zuschauer, die den warmen Spätsommertemperaturen trotzten, wurden mit einem spannenden Derby zweier Playoff-Anwärter entlohnt.

Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche Partie mit Torszenen auf beiden Seiten. Die ersten Minuten gehörten dabei noch den Gastgebern. Die dritte Reihe - eigentlich defensiv gegen die stärkste Formation der Rebels aufgestellt - setzte im ersten Abschnitt die meisten Akzente und hätte zweimal durch Jonathan Koch und Andy Mauderer die frühe Führung erzielen können. Bald jedoch fingen sich die Gäste und fanden durch eine Großchance ins Spiel, die Max Häberle im Tor entschärfte. Beflügelt durch diese Möglichkeit übernahm Stuttgart nun die Partie und ging kurz vor Drittelende durch Kapitän Tim Becker nach Vorlage des Slowaken Lukas Kubek gar mit 1:0 in Führung. Zum Ärger von Drewniak, der die erste Pause nutzte, um Umstellungen vorzunehmen: "Wir hatten das erste Drittel insgesamt verschlafen und zu viele Puckverluste im Aufbauspiel." Im Mittelabschnitt zeigten die Veränderungen Wirkung. Cedrick Duhamel stürmte fortan mit Landsmann Graham Brulotte, die auch beide in der 29. Minute zum ersten Überzahlspiel eingesetzt wurden.

Neun Sekunden benötigten die Rhinos nach gewonnenem Bully von Groß über Duhamel zu Brulotte, der den Puck um den ebenfalls starken Ex-DEL-Torwart Jannis Ersel herum zum umjubelten Ausgleich über die Linie zog. Das Momentum lag nun aufseiten der Rhinos, die gut und gerne einen weiteren Treffer hätten nachlegen können. "Wir müssen unsere hochkarätigen Torchancen besser nutzen" war Drewniak mit der Ausbeute nicht ganz zufrieden, sah aber eine Mannschaf, "die sich ins Spiel zurückgekämpft hat".

Auch dank zweier Torhüter mit Topleistung ging es ohne weiteren Treffer in den Schlussabschnitt, der den Zuschauern den Spannungsstempel bis zur letzten Sekunde aufdrücken sollte. Denn beide Mannschaften wollten nicht abwarten, sondern gingen auf Sieg. Mit einer bis zum Ende beachtlichen Laufbereitschaft hielten sie das Tempo hoch. So auch in der 45. Minute: Maxim Engel schickte Iven Rösch auf die Reise, der das gegnerische Tor umkurvte und einen mustergültigen Querpass auf den langen Pfosten zu Mauderer spielte, dem die erste Führung seiner Farben gelang. Doch noch waren 15 Minuten zu spielen und Stuttgart zeigte, warum sie zum ambitionierten Ligakreis gehören. Die 55. Minute sollte den Rebels eine gute Gelegenheit zum Ausgleich geben: Graham Brulotte löste sich zu forsch aus einer Umklammerung und wurde dafür mit zwei Strafminuten belegt. Die Gäste zogen ihr Überzahlspiel auf und kurz vor Ende der Strafzeit nutzte Lukas Kubek den Verkehr vor dem Tor mit einem Schuss zum 2:2 in das linke Toreck (56.).

In der Schlussphase hatten sogar beide Mannschaften den Siegtreffer auf dem Schläger, doch weder eine Druckphase, in der sich die Rhinos im Stuttgarter Drittel festsetzten, noch ein Stuttgarter Konter zehn Sekunden vor der Sirene wurden genutzt. So stand nach 60 Minuten ein leistungsgerechtes Remis auf der Stadionuhr, was ein Penaltyschießen über den Zusatzpunkt folgen ließ. Während für die Rhinos Noel Johnson und Graham Brulotte sicher verwandelten, konnte Häberle zwei der drei Versuche vereiteln und den Auftaktsieg festhalten. (ndm)

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