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Kein Spielglück und Schiedsrichterpech
Damian Roßbach.  Foto: GES
08.10.2018 - 00:00 Uhr
Alois Schwartz wählte das Wort "Schade" als Überschrift seiner Zusammenfassung über die 0:1-Niederlage des von ihm trainierten Karlsruher SC am Freitagabend bei Hansa Rostock. Zwar habe, so befand der KSC-Coach, seine Mannschaft auch im Ostseestadion "ein sehr gutes Auswärtsspiel" gemacht, die erste Auswärtsniederlage im sechsten Auswärtsspiel der Saison konnte sie damit freilich nicht verhindern. Und in der Tat: Zumindest einen Punkt hätten die Badener verdient gehabt. Oder wie Schwartz es sagte: "Man kann in Rostock verlieren, aber wir hätten nicht verlieren müssen."

Einerseits sei jedoch - vor allem in der ersten Halbzeit - das "Spielglück" nicht aufseiten seiner Mannschaft gewesen. Andererseits sei auch noch "Schiedsrichterpech" hinzugekommen. Zwei Szenen hierzu: In der zweiten Minute schlenzte Marc Lorenz einen Freistoß aus spitzem Winkel von rechts auf den Rostocker Querbalken. Gute 20 Minuten später blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm, obwohl Hansas Abwehrchef Oliver Hüsing Marvin Pourié durch einen Griff ans Trikot im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Unterm Strich gingen die ersten 45 Minuten zweifelsfrei an die offensiv allerdings nicht zwingend genug agierende Schwartz-Elf. "In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme. Wir wollten schon etwas tiefer und kompakter stehen. Aber unser Plan war nicht, dass wir nur reagieren", bekannte denn auch Rostocks Trainer Pavel Dotchev.

Während sich die Gastgeber nach dem Seitenwechsel deutlich steigern konnten, waren die Badener nach der Pause "nicht so wach", befand Schwartz im Rückblick. "Der Gegner war präsenter", fügte er an. "Wir haben den Faden verloren. Unsere Aktionen waren fahrig", teilte auch KSC-Spoirtdirektor Oliver Kreuzer diesen Eindruck. Prompt kassierten die Badener in dieser Phase den, wie sich später herausstellen sollte, entscheidenden Treffer. Marco Königs schoss aus halbrechter Position aufs Tor, Damian Roßbach grätschte dazwischen und bugsierte den Ball unhaltbar für seinen Torhüter Benjamin Uphoff, der schon auf dem Weg ins andere Toreck war, ins eigene Netz (51.).

In der Folgezeit hatten die Karlsruher dann wenigstens defensiv das Glück, das sie im ersten Spielabschnitt offensiv vermisst hatten. Denn zunächst hatte Merveille Biankadi, den Rechtsverteidiger Marco Thiede nie in den Griff bekam, das 2:0 auf dem Fuß (53.). Nur wenig später brachten die Hausherren bei drei Versuchen in einer Szene den Ball nicht im Gästekasten unter (58.). "Da hätten wir den Sack zumachen müssen. Dann hätten wir nicht so lange zittern müssen", stellte Dotchev später fest.

Denn der KSC fing sich wieder, aber Anton Fink drückte eine Hereingabe von Marvin Wanitzek haarscharf an Rostocks rechtem Pfosten vorbei (60.). "Wir haben dann noch die Brechstange rausgeholt", erklärte Schwartz die Ausgleichsbemühungen seiner Schützlinge. Doch auch die Umstellung auf zwei Stürmer samt Auflösung der Viererkette änderte nichts mehr an der Niederlage. Der KSC musste die etwa neunstündige Heimreise mit leeren Händen antreten. Am Mittwoch (19 Uhr) trifft er im Viertelfinale des bfv-Pokals auf den Regionalligist FC Astoria Walldorf. (fal)

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