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Der Klassiker steht an
Der Klassiker steht an
18.10.2018 - 00:00 Uhr
Dass es in der Eishockey-Regionalliga diese Saison eng zugehen wird, war zu erwarten: Die Topteams der letzten Jahre haben sich kaum verändert, die Verfolger dafür ordentlich verstärkt. Wie ausgeglichen es zugeht, zeigen die ersten Ergebnisse der gesamten Liga und der hiesigen Baden Rhinos.

Gewannen die Nashörner noch den Auftakt gegen Stuttgart mit 3:2 nach Penaltyschießen, unterlagen sie am Wochenende dem Meister aus Bietigheim mit 6:7. Mit zwei Punkten rangiert der ESC Hügelsheim derzeit auf Platz sechs, könnte nach einem erfolgreichen Doppelwochenende aber einen großen Sprung nach vorne machen. Morgen kommt es um 20 Uhr zum Klassiker bei den Eisbären Heilbronn.

Der entthronte Rekordmeister erlebte einen geschichtsträchtigen Sommer: Zuvor war man als junger, eigenständiger Verein mit reinem Regionalligaspielbetrieb und erfolgreicher Marketingarbeit in der Lage, durch gut gefüllte Kassen regelmäßig meisterliche Kader aufzubieten. Eine längst überfällige Neuregelung führte dazu, dass nun jeder Regionalligist diverse Nachwuchsmannschaften stellen muss, so dass die Fusion mit dem Heilbronner Traditionsverein HEC nötig wurde. Davon profitieren beide Clubs, vor allem die Eisbären, die jetzt auch auf die Juniorenspieler des HEC zurückgreifen können. Aber auch auf dem Eis gab es Veränderungen: Führungsspieler Igor Filobok hängte seine Schlittschuhe an den Nagel und Trainer Sascha Bernhard machte den Platz an der Bande frei. Neuer Coach ist ein alter Bekannter: Heiko Vogler, früherer Heilbronner Profi war zuletzt als Trainer in Bayern unterwegs und wurde unlängst in Sonthofen als bester Oberligatrainer ausgezeichnet. Er wird den Eisbären allerdings morgen aufgrund einer Spieldauerstrafe fehlen, die er sich bei der 3:6-Auswärtsniederlage in Zweibrücken kurz vor Spielende einhandelte, bei der er als Spieler auf dem Eis stand.

Auch ESC-Trainer Richard Drewniak plagen einige Verletzungssorgen, er hofft aber, in Heilbronn sowie am Sonntag (19 Uhr) an alter Wirkungsstätte in Eppelheim mit drei Reihen antreten zu können. Dort könnte es durchaus emotional werden, denn nicht nur Drewniak hat die Eisbären verlassen, sondern auch Wagner, Brenner, Ott und White sind an den Airpark gewechselt. Zudem stehen beide Mannschaften ähnlich da: Eppelheim hat das Auftaktspiel in Zweibrücken nach Penaltyschießen (4:5) und gegen das Überraschungsteam aus Ravensburg mit 0:3 verloren. Ein heißer Kampf um die Punkte ist also zu erwarten. (ndm)

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