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Der Trend macht Mut
Ruben Müller und der FV Würmersheim wollen nach vier Spielen ohne Niederlage nicht ausgerechnet im Derby von Ottenau gestürzt werden.  Foto: Vetter
02.11.2018 - 00:00 Uhr
Von Michael Ihringer

Es sind diese gemischten Gefühle, die einen Trainer immer beschäftigen, wenn seine Erwartungen vom eigenen Team zwar voll bestätigt wurden und er daher sehr zufrieden sein könnte, andererseits der Ertrag nur halbwegs überzeugend daherkommt. Würmersheims Landesliga-Trainer Manuel Jung wäre mit einem Punkt vor dem Auftritt beim heimstarken FSV Altdorf happy gewesen, nach den 90 Minuten sah das freilich anders aus.

Selbst aufseiten der Gastgeber wurde von einem glücklichen Punkt beim 2:2 gesprochen, was mehr als verständlich ist, lag Würmersheim doch bereits 2:0 in Front und fiel der Ausgleich erst kurz vor Ultimo. Zumal die Aufholjagd der Gastgeber vergeblich gewesen wäre, "wenn unser perfekter Konter zum 3:0 nicht aberkannt worden wäre".

So wurde die Erfolgsserie des Aufsteigers, der Woche für Woche immer stärker wird, im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage zwar fortgesetzt, doch unter dem Strich blieb der bittere Nachgeschmack von zwei verlorenen Zählern. Und Würmersheim steckt natürlich vor dem Heimderby gegen die Spvgg Ottenau genauso weiter im Abstiegskampf wie der Gegner, der drei Punkte zurückliegt. Doch der aktuelle Trend müsste dem FVW Mut machen. "Wir sind in einer guten Verfassung, jeder bei uns weiß, was ich von ihm verlange", so Jung. Er sieht im Derby im Erfolgsfall die Chance, "dass wir auf sechs Punkte davonziehen können", und hofft, dass die Grippe seines wichtigsten Offensivakteurs Florian Kleinschmidt, der schon acht Saisontore erzielt hat, bis zum Spieltag abgeklungen ist.

Für seinen Kollegen Giovanni Marotta war der Befreiungsschlag gegen Oberacherns Reserve nach Wochen voller Frust eminent wichtig für die Moral. Zumindest die Defensivarbeit war im Vergleich zu den Vorwochen verbessert - wenngleich Torhüter Frank Herzog dennoch das eine oder andere Mal von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde. Doch wer weiß, vielleicht war das ja alles so abgesprochen, weil der Keeper wusste, dass er einen guten Tag erwischen würde? Die Null muss möglichst weiter stehen, denn elf Volltreffer in 13 Partien bleiben eine mickerige Ausbeute. "Kämpferisch war das heute eine gute Leistung", sagte Marotta nach dem Schlusspfiff, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass es viele Spieler in seinen Reihen gibt, die nach wie vor weit hinter ihrem Leistungsvermögen, vor allem aber weit hinter ihren eigenen Ansprüchen zurückliegen. "In Würmersheim müssen wir nachlegen, ohne Wenn und Aber", so die klare Ansage Marottas.

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