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KSC will Siegesserie fortsetzen
KSC will Siegesserie fortsetzen
08.12.2018 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Selbstredend geht es auch heute Nachmittag auf der Wildpark-Baustelle wie immer nur um drei Zähler. Indes: Dass die Drittliga-Partie zwischen dem Karlsruher SC und Preußen Münster (14 Uhr) - beide Vereine waren 1963 übrigens Gründungsmitglieder der Bundesliga - das Etikett "Topspiel" trägt, deutet darauf hin, dass doch ein bisschen mehr auf dem Spiel steht. Bei der vorliegenden Konstellation - Zweiter gegen Sechster - sprechen "Experten" jedenfalls gerne von einem "Sechs-Punkte-Spiel". Zumal die Gastgeber lediglich drei Zähler mehr auf dem Konto haben als ihre Gäste. Bedeutet: Mit einem Sieg im Badischen könnten die Westfalen zumindest punktemäßig mit dem KSC gleichziehen. Andererseits könnten die Karlsruher, sollten sie ihrerseits ihre Erfolgsserie auf fünf Siege in Folge erhöhen, einen Konkurrenten im Kampf um die Aufstiegsplätze zumindest vorerst distanzieren.

Der KSC hat nach der desaströsen Heimniederlage gegen Wehen Wiesbaden (2:5) zwar sowohl gegen Würzburg (2:1) als auch gegen 1860 München (3:2) zu Hause gewonnen. Trotzdem schimmert die Heimbilanz der Wildparkprofis nur matt (vier Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen) und sollte dringend weiter aufpoliert werden.

Um das gewährleisten zu können, müsse seine Mannschaft "die Münsteraner Qualitäten eindämmen", sagt KSC-Trainer Alois Schwartz. "Die Preußen spielen einen guten Ball und sind offensiv sehr stark", beschreibt er diese. Martin Kobylanski hat schon sieben Tore auf dem Konto, ein "unbequemer Spieler" ist laut KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer zudem Tobias Rühle.

Andererseits, so sagt es Schwartz wie fast vor jedem Spiel, müsse seine Mannschaft natürlich ihre eigenen Stärken ausspielen. Noch wichtiger scheint jedoch zu sein, dass die Gastgeber bei ihrer Abwehrarbeit so weit wie möglich "Eigenfehler vermeiden", wie wiederum Kreuzer ergänzt. Denn die führten in der jüngeren Vergangenheit vermehrt zu unnötigen Gegentoren sowie ebensolchen Angstausbrüchen auf der Trainer- beziehungsweise Ersatzbank. Beim Karlsruher 3:2-Sieg in Meppen zum Beispiel wurde es trotz einer 3:0-Führung noch einmal sehr eng für die Wildparkprofis, ähnliches gilt auch für die Partie gegen 1860 München, in der die Badener bereits mit 3:1 führten. Zuletzt in Großaspach wiederum mussten die Schwartz-Schützlinge um ihren Erfolg zittern, weil Anton Fink einen Elfmeter verschoss (was man auch als "offensiven" Eigenfehler bezeichnen könnte) und obwohl man etwa 40 Minuten lang einen Mann mehr auf dem Platz hatte.

Angriff ist die beste Verteidigung - unter dieses Motto stellt KSC-Kapitän David Pisot das heutige Spiel. "Wir haben in den letzten vier Spielen viele Chancen herausgespielt und zehn Tore erzielt - genau da müssen wir weitermachen", fordert er.

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