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Formanstieg im Derby bestätigen
Formanstieg im Derby bestätigen
15.12.2018 - 00:00 Uhr
Von Winfried Heck

Es war zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Trotz der 0:3-Niederlage gegen Lüneburg bewiesen die Volleyball Bisons Bühl zuletzt, dass sie in der Bundesliga trotz aller Personalprobleme durchaus konkurrenzfähig sind. Ein Satzgewinn wäre absolut verdient gewesen - mindestens. Wie hoch die starke Leistung gegen die Niedersachsen einzuschätzen war, zeigte sich auch am Donnerstag dieser Woche, an dem die Lünehünen sich am Ausweichspielort Hamburg mit einem 3:2-Sieg gegen den amtierenden deutschen Meister Berlin für das Pokalfinale des kommenden Jahres qualifizierten.

Kaufen konnten sich die Bühler Volleyballer für ihre starke Leistung von vergangener Woche aber natürlich trotzdem nichts. Das soll heute (19.30 Uhr) in der Tübinger Paul Horn-Arena hingegen ganz anders aussehen. "Gegen Rottenburg müssen wir gewinnen", lässt Trainer Ruben Wolochin jedenfalls keinen Zweifel daran, was er von seiner Mannschaft erwartet.

Und er steht mit diesem Anspruch natürlich nicht alleine da. "Dieses Spiel ist wichtig für uns, um Dinge wieder in die richtige Bahn zu lenken", weist auch Bisons-Kapitän Matt Seifert auf die Bedeutung des Derbys hin. Obwohl erst ein halbes Jahr im Badischen unter Vertrag, hat er die Bedeutung eines Spiels gegen einen schwäbischen Verein schon verinnerlicht. Für Wolochin kommt hinzu, dass eine drängende Personalfrage in dieser Woche gelöst werden konnte. So wird Tim Stöhr (wir berichteten) zumindest für den Rest der Saison die Libero-Position übernehmen. Stöhr hat die Rolle auch bereits schon angenommen, auch wenn er deshalb nicht mehr am Netz für Punkte sorgen kann. Damit dürfte auch klar sein, dass Bruno Lima wohl erneut auf Außen/Annahme spielen wird und Anton Qafarena die Diagonale Übernimmt. Warum etwas ändern, was schon gegen Lüneburg viel Potenzial erkennen ließ? Natürlich wird es einige Zeit dauern, bis sich die Mannschaft auf die veränderte Konstellation optimal eingestellt hat, doch diese Entwicklung soll durch einen Sieg beim Lokalrivalen beschleunigt werden.

Doch auch in Rottenburg will man das Derby nutzen, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Da kommen die Personalprobleme der Bisons natürlich gerade recht. Auch wenn mit Felix Orthmann, der wie Stöhr eine "Rottenburger Vergangenheit" hat, und Corbin Balster sich zuletzt zwei Bühler Akteure wieder einsatzbereit zeigten, sieht Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger gute Chancen für einen Sieg seines Teams. Mit Tim Grozer und Jannis Hopt sind auch in Rottenburg zwei zuletzt fehlende Spieler wieder zurück im Kader und auch deshalb wolle man zeigen, was man kann wenn es darauf ankommt, sagt Müller-Angstenberger.

Gleiches gilt aber natürlich auch für Bühl. "Es kann auch keine Ausrede sein, unsere Situation auf die Verletzten zu schieben. Wir müssen versuchen, uns selbst aus dieser Situation herauszuarbeiten", wird Stöhr im Vorbericht des Gegners zitiert, ganz im Sinne seines Trainers. Auch für Wolochin gilt stets der Blick nach vorne. "Wir werden eine Lösung finden", ist auch diesmal sein Credo.

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