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Präsenz und Aggressivität
09.01.2019 - 00:00 Uhr
Die deutschen Handballer wollen bei der Heim-WM ab morgen für ein zweites Wintermärchen sorgen. Für den Kampf um den Titel hat Bundestrainer Christian Prokop 16 Spieler ins Aufgebot berufen. Co-Trainer Alexander Haase stellt das ambitionierte Team vor.

Andreas Wolff (Torhüter): "Hat eine unglaubliche Präsenz im Tor. Möchte kein Spiel verlieren, nicht mal im Training. Damit hat er eine Wirkung auf unsere Mannschaft und den Gegner, die uns im Turnier helfen wird."

Silvio Heinevetter (Torhüter): "Ist in jeder Beziehung besonders, und diese besonderen Momente wird es auch bei der WM geben. Wir brauchen ihn in absoluter Topform, weil er in der Lage ist, ein Tor zuzunageln."

Uwe Gensheimer (Linksaußen): "Hat ein unglaubliches Handgelenk, kann die Mannschaft als Kapitän mitnehmen. Er freut sich ganz besonders auf diese Weltmeisterschaft zu Hause."

Matthias Musche (Linksaußen): "Aktueller Bundesliga-Torschützenkönig. Wenn er es schafft, wie in Magdeburg die Halle mitzunehmen, zu elektrisieren, dann kann er ein ganz wichtiger Faktor sein."

Finn Lemke (Abwehrchef): "So etwas wie der aggressive Leader. Ist in der Kabine und auf dem Feld eine sehr imposante Erscheinung. Ist bei uns der Fels in der Brandung, an dem sich der ein oder andere festhält. Ein Anker auch in Situationen, wo es mal nicht so gut läuft."

Fabian Böhm (Rückraum links): "Verfügt über ein sehr großes Repertoire, kann sowohl im Eins-gegen-Eins als auch mit dem Wurf überzeugen. Spielt auch gut mit dem Kreisläufer. Könnte eine wichtigere Personalie werden, als manche jetzt glauben."

Steffen Fäth (Rückraum links): "War vor drei Jahren bei der EM vielleicht der beste deutsche Rückraumspieler. Kann mit seinen Würfen für leichte Tore sorgen, und die brauchen wir ganz gewiss bei dieser WM."

Martin Strobel (Rückraum Mitte): "Verfügt über einen unglaublich hohen Handball-IQ. Weiß, was in bestimmten Situationen zu spielen ist. Hat große internationale Erfahrung und kann uns in schwierigen Phasen leiten."

Fabian Wiede (Rückraum): "Weiß trotz seiner jungen Jahre, wie man Titel gewinnt. Kann ein Mann für die besonderen Momente sein, vielleicht auch als Linkshänder auf der Rückraum-Mitte-Position. Das könnte die Gegner überraschen."

Paul Drux (Rückraum): "Klassischer Eins-gegen-Eins-Spieler, der dazu aber auch gut mit dem Kreisläufer agiert. Hat trotz seiner jungen Jahre bereits eine Menge internationaler Erfahrung."

Steffen Weinhold (Rückraum rechts): "Unglaublich erfahren. Kann mit seinen Schlagwürfen Spiele entscheiden und bei uns eine noch wichtigere Rolle einnehmen als beim THW Kiel. Ist auch ein sehr guter Abwehrspieler."

Franz Semper (Rückraum rechts): "Jugendlich, unbekümmert. Verfügt über ein großes Repertoire im Angriff. Bin gespannt, wie er sich von Tag zu Tag weiterentwickelt."

Patrick Groetzki (Rechtsaußen): "Ein Vorzeigeprofi. Sehr engagiert, auch außerhalb des Trainings. Blitzschnell und wurfstark. Hat alles, was man auf seiner Position braucht."

Patrick Wiencek (Kreisläufer): "Ein Eckpfeiler im Team. Hat eine unglaubliche Präsenz auf dem Feld. Wird für uns vorne und hinten eine ganz wichtige Personalie sein."

Hendrik Pekeler (Kreisläufer): "Verfügt trotz seiner Größe von über zwei Metern über ein enormes Raumgefühl in der Abwehr. Kann lesen, was der Gegner machen will und deshalb auch große Räume abdecken. Gehört auch im Angriff zur Weltspitze."

Jannik Kohlbacher (Kreisläufer): "Eine Maschine. Hat unglaubliche Beine, ist immer anspielbar. Ist im Klub und in der Nationalmannschaft auf dem Weg, den nächsten Schritt in die absolute Weltspitze zu schaffen. Und den schafft er im Januar." (sid)

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