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Drohnen über Marbella
Drohnen über Marbella
12.01.2019 - 00:00 Uhr
Von Michaela Anderer

Das gleichmäßige Surren der Drohne hoch über dem Trainingsplatz zieht die Blicke der Fans auf sich. Auch die Spieler des Karlsruher SC schauen in den Trinkpausen in den blauen Himmel über Marbella und suchen ihn nach dem kleinen Flugobjekt ab, das ihre Trainingseinheit zu Analysezwecken filmt.

Ablenken von der Neuerung während der Übungsstunden lassen sich die KSC-Profis indes nicht. Ganz im Gegenteil. "Der Fußball entwickelt sich von Tag zu Tag weiter. Da ist es schön zu sehen, dass wir das auch tun", stellt etwa Marvin Pourié fest. Fortschritt sei schließlich wichtig, um mithalten und die gesteckten Ziele erreichen zu können, fügt der Torjäger der Badener an.

Das Ziel des KSC ist eindeutig die Rückkehr in die Zweite Liga. "Wir wollen oben dran bleiben", sagt Pourié. Wie genau das am Ende der Runde dann aussehe, "das liegt an uns", weiß der 28-Jährige. Dementsprechend wichtig sei die konzentrierte Vorbereitung auf die verbleibenden 18 Saisonspiele. Unter den "Top-Bedingungen" in Spanien mache diese bisher "richtig Laune".

Von Beginn an sei "Zug im Training" gewesen. Die Mannschaft wisse genau, was sie will. "Klar ist, dass wir in einer echt optimalen Position sind. Aber da dürfen wir uns jetzt nicht ausruhen, sondern müssen die Jägermentalität weiter beibehalten", fordert Pourié. Genau das sei auch der Fall. Die Mannschaft pushe sich gegenseitig. "Jeder fightet für den anderen."

Auch bei ihm und seinem Sturmpartner Anton Fink sei das so. Es scheint, als hätten sich die beiden nicht nur gesucht, sondern längst gefunden. "Ich habe immer das Gefühl, egal wo ich hinlaufe, Toni spielt mir den Ball genau so, wie ich ihn haben möchte", sagt Pourié. Geradezu "blind" könne er seinem Sturmpartner vertrauen. Auch die anderen Spieler könnten von Finks Qualität und Erfahrung profitieren: "Er kennt die Liga schließlich in- und auswendig."

Dass die Restsaison trotz der guten Ausgangssituation kein Zuckerschlecken wird, steht dennoch fest. "Die Runde ist noch lang und hart", sagt Pouirié. Um so mehr wird im Trainingslager rangeklotz. Am Donnerstag standen zwei Einheiten an. Gestern gab es ein erstes Testspiel gegen den FC Magdeburg. Bereits heute folgt Test Nummer zwei. Der niederländische Erstligist Feyenoord Rotterdam ist dann Gegner.

Gute Testspiel-Gegner seien wichtig, schließlich könne man an ihnen wachsen und sich steigern. "Wir haben alle noch Luft nach oben", sagt Marvin Pourié.

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