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Berlin keine Reise wert
Berlin keine Reise wert
12.01.2019 - 00:00 Uhr
Von Winfried Heck

Berlin war für die Volleyball Bisons Bühl einmal mehr keine Reise wert. Bei ihrer 0:3 (18:25, 21:25, 16:25)-Niederlage als Gast des amtierenden deutschen Meisters konnte die Mannschaft von Trainer Ruben Wolochin nur sehr selten glänzen. Lediglich im zweiten Satz, der bis zum 21:23 offen gehalten werden konnte, verkauften sich die Bisons achtbar, im dritten Satz lief dann aber nichts mehr zusammen.

Wolochin hatte seine Mannschaft im Vergleich zum Spiel gegen Giesen auf zwei Positionen ändern müssen. Der erst kurz vor dem Spiel mit heftigen Reisestrapazen von einer Länderspielreise zurück gekehrte Anton Qafarena wurde ebenso geschont, wie Kapitän Matt Seifert, der erst am Vortag von einem Besuch beim erkrankten Vater aus den USA zurückgekehrt war. So rückte Jake Arnitz in die Annahme und Neuzugang David Martin, der erst kurz vor dem Spiel seine Spielgenehmigung erhalten hatte, rückte völlig überraschend auf die Mittelposition. "Es hat seine Sache ganz gut gemacht und könnte uns durchaus noch helfen", war Wolochin von der Punktspielpremiere des Neuen durchaus angetan. Bühl hatte auch den etwas besseren Start, doch Berlin schüttelte sich nur kurz und schlug dann schnell zurück. Vor allem gegen die Aufschlagkracher des US-Amerikaners Kyle Russel, der unter anderem vier Asse schlug, fand Bühls Annahme kein Mittel. Gleich mehrfach sprangen die Bälle direkt zurück in die gegnerische Spielhälfte und die Berliner Angreifer nahmen die Geschenke dankend an. Die Hauptstädter zogen davon und ließen sich anschließend nicht mehr von ihrem Kurs abbringen. Bühl zeigte aber immerhin gute Moral und gab trotz des wachsenden Rückstands keinen Ball verloren.

Spektakuläre Ballwechsel wurden mit starken Aktionen in der Feldabwehr immer wieder gewonnen, doch andererseits leisteten sich die Bisons auch immer wieder einfachste Fehler. So holte sich der amtierende deutsche Meister ohne große Mühe den ersten Satz und zog auch im zweiten Satz schnell davon. Dem erneut starken Felix Orthmann gelang es mit variablen Aufschlägen die Berliner Annahme in Verlegenheit zu bringen und nach vier Punkten in Folge lag plötzlich Bühl mit 7:5 in Führung - bis erneut Russel mit seinen harten Aufschlägen dem Satz die entscheidende Wende gab. Bühl kämpfte bis zum Schluss, doch gegen die routiniert und abgeklärt auftretenden Gastgeber war dies letztlich nicht genug. Nach dem 2:0 schien der Widerstand der Badener endgültig gebrochen. Wolochin versuchte im dritten Satz mit mehreren Spielerwechseln den Schaden zwar in Grenzen zu halten, doch die Schwächen in der Annahme, gepaart mit zu harmlosen Aufschlägen machten alle Bestrebungen zunichte.

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