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Tollhaus Airpark
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14.01.2019 - 00:00 Uhr
Einen tollen Eishockeyabend bekamen die über 1 000 Zuschauer am Samstagabend in Hügelsheim geboten. In einem hochspannenden Derby besiegten die Baden Rhinos zum Ende hin deutlich die Stuttgart Rebels mit 4:0 (0:0/0:0/4:0). Zuvor stand es aber 48 Minuten lang null zu null, ehe ein Traumtor die ausverkaufte Arena in ein Tollhaus verwandelte.

Vom ersten Bully an gaben die Rhinos die Richtung vor und ließen den Gästen fünf Minuten lang keine Möglichkeit sich aus dem eigenen Drittel zu befreien, verpassten gleichzeitig aber die Führung zu erzielen. Dass die Rebels erst nach neun Minuten ihren ersten Torschuss auf Max Häberle abfeuerten belegt die Überlegenheit im gesamten ersten Abschnitt. Dem DEL-erfahrenen Jannis Ersel im Stuttgarter Tor war es zu verdanken, der seine Farben mit starken Paraden im Spiel hielt.

Emotionen und



Strafzeiten

Im Mittelabschnitt nahmen dann auch die Rebels aktiv am Geschehen teil und generierten ihrerseits gute Chancen. In der 25. Minute vereitelte Max Häberle mit einer Glanzparade einen Rückstand. Nun kamen die Emotionen auf, die solch ein Derby ausmacht und die Schiedsrichter schickten einen Spieler nach dem anderen auf die Strafbank. Durch die wechselnden Überzahlmöglichkeiten hätten beide Mannschaften in der nun völlig offenen Partie in Führung gehen können, doch erstmals in der Geschichte der Rhinos endete auch das zweite Drittel ohne Treffer. An Möglichkeiten mangelte es nicht, doch mit Häberle und Ersel standen zwei herausragende Goalies zwischen den Pfosten. Je länger der Schlussabschnitt andauerte, umso mehr spürte man die Spannung in der Arena knistern.

"Tor des Jahres"



durch Martin Vachal

Diese entlud sich in der 49. Minute mit dem "Tor des Jahres" durch den tschechischen Dezemberneuzugang Martin Vachal, als er das Tor umkurvte, sich dabei mit einer Schlägerbewegung den Puck auf die Kelle legte und in einem Fluss von hinter der Torlinie den Puck über Ersel's Schulter zum 1:0 ins Netz beförderte. Es kam noch dicker für die geschockten Schwaben: in eigener Unterzahl zogen die Rebels ein zweites Foul und rechneten mit einem Pfiff. Da aber kein Stuttgarter Spieler den Puck berührte, lief das Spiel weiter und Noel Johnson schoss geistesgegenwärtig und ohne Gegenwehr das kuriose 2:0 (53.). Stuttgart erwachte aus der Schockstarre und hatte Pech, als der Pfosten für Häberle rettete. Zwei Minuten vor Ende nahm SEC-Trainer Jancovic Ersel vom Eis, um in Überzahl den Anschluss zu erreichen. Michael Kick nutzte das leere Tor zu seinem ersten Saisontreffer (59.). Das Spiel war entschieden, doch Graham Brulotte schickte eine Minute vor dem Ende noch einen Strich in den Winkel zum 4:0. (ndm)

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