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Kreuzer empfiehlt: Blick auf die Tabelle ignorieren
05.02.2019 - 00:00 Uhr
Von Christoph Ruf

Der Start ins Jahr 2019 hätte für den Drittligisten Karlsruher SC kaum besser laufen können. Nicht nur, dass die eigenen Aufgaben mit dem letztlich ungefährdeten 3:1-Sieg gegen Fortuna Köln wie erhofft erledigt wurden - die Konkurrenz spielte ebenfalls für die Blau-Weißen. Den größten Gefallen tat den Badenern dabei der SV Meppen, der gegen den KFC Uerdingen gewann und die mit Millionen gepäppelten Krefelder auf Platz vier zurückwarf.

Auch Oliver Kreuzer hat die Ergebnisse der Konkurrenz natürlich mit Freuden registriert, warnt aber davor, schon Anfang Februar zu genau auf die Tabelle zu schauen. "Das lenkt nur vom Wesentlichen ab. Wichtiger ist unsere eigene Leistung, und die hat gegen Köln absolut gestimmt." Dass es am Samstag eine Weile gedauert hat, bis der Motor auf Touren kam, liegt für den KSC-Sportdirektor in der Natur der Sache: "Wir haben nach der langen Pause natürlich eine Weile gebraucht, um unseren Rhythmus zu finden. Aber im zweiten Durchgang lief es so, wie wir uns das vorstellen." Genau deshalb, so Kreuzer, sei es auch richtig gewesen, die erste Elf fast komplett durchspielen zu lassen und die drei Auswechslungen erst ab der 89. Spielminute durchzuführen.

Damit die jungen Spieler und die U-19-Akteure an den Ernst des Lebens herangeführt werden können, steht heute ein Test gegen den Regionalligisten FK Pirmasens auf dem Programm (18.30 Uhr, Eintritt frei). Im Jugendstadion des Wildparks trifft dabei eine von Christian Eichner trainierte Mannschaft auf den derzeitigen Regionalliga-Elften. Nach der aus finanziellen Gründen erfolgten Auflösung der U 23 hatte der KSC bereits im Sommer angekündigt, künftig verstärkt auf solche Testspiele setzen zu wollen. Eichner, der an der Seitenlinie von U-19-Trainer Zlatan Bajramovic unterstützt wird, soll dabei neben seinem Amt als Co-Trainer der Profimannschaft als "Talenttrainer" fungieren. Er hat damit eine ähnliche Funktion wie Ex-Kapitän Julian Schuster als "Verbindungstrainer" beim Sportclub Freiburg.

Beide sollen bei ihren Vereinen dafür sorgen, dass die Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs- und Profibereich gewährleistet ist. Auch für die Zeit zwischen den beiden Auswärtsspielen in Jena und Zwickau (12. Februar) sind die Planungen vorangeschritten. Unmittelbar nach dem Spiel in der Thüringer Universitätsstadt wird der KSC Quartier in Zwickau beziehen und auf dem Vereinsgelände eines örtlichen Vereines trainieren, den Teammanager Burkhard Reich derzeit ausfindig macht. "Der Trainer wird aber auf jeden Fall 20 statt der üblichen 18 Spieler mitnehmen", kündigt Kreuzer an. "Falls sich in Jena jemand verletzt, wollen wir vorbereitet sein, ohne jemanden nachkommen lassen zu müssen."

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