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Sprechchöre auch in Hofweier?
08.02.2019 - 00:00 Uhr
Von Moritz Hirn

Wenn man schon während des Handballspiels gefeiert wird, dann läuft offensichtlich vieles richtig. "Peter, Peter" schallte es jüngst durch die Fremersberghalle, als Phönix-Keeper Peter Fodor Altenheim verzweifeln ließ. In Hofweier ist eine Wiederholung gern erwünscht.

"Peter hatte einen großen Anteil am Sieg", findet Kalman Fenyö durchaus lobende Worte für seinen Torhüter, nachdem dieser das 26:24 gegen den favorisierten TuS festgehalten hat. Aber der Trainer von Phönix Sinzheim sagt auch: "Das war nicht sein allerbestes Spiel!" Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht schon morgen, wenn die Feuervögel beim Primus HGW Hofweier gastieren. Der Druck vor dieser Partie liegt freilich bei den Gastgebern, weshalb Fenyö und sein Team "ganz gechillt" die Auswärtsfahrt in Angriff nehmen wollen.

Ein ganz ähnlicher, wenn nicht sogar größerer Coup ist am vergangenen Wochenende der SG Muggensturm/Kuppenheim gelungen. Mit sieben Toren Differenz wurde Aufstiegskandidat TuS Schutterwald aus der Wolf-Eberstein-Halle gefegt. Kein Wunder, dass Spielertrainer Benny Hofmann und sein Kompagnon in dieser Woche mit breiter, weil stolzgeschwellter Brust unterwegs waren. Mit zwei überzeugenden Siegen - trotz dezimiertem Kader - in diesem Jahr reist MuKu nun mit ordentlich Selbstbewusstsein zum starken Aufsteiger HSG Freiburg. "Gegen die haben wir was gutzumachen", erinnert Hofmann an die 23:27-Heimniederlage. Trotz dieser Vorzeichen geht der MuKu-Coach, der wie auch Wagner in der kommenden Saison bei der SG an der Seitenlinie stehen wird, die Sache einigermaßen entspannt an. "Die Jungs haben richtig Bock. Wir fahren da hin, um Spaß am Handball zu haben", so Hofmann, der sich sicher ist, "dass wir Zählbares mitnehmen". Bei voller Ausbeute würde MuKu die HSG in der Tabelle gar überholen.

Positive Schlagzeilen schrieben jüngst auch der TuS Helmlingen und die SG Steinbach/Kappelwindeck. Während der TuS beim Sieg gegen Oberhausen allerhand Mühe hatte und am Sonntag nun auswärts nach Teningen muss, fegte die Rebland-SG im Kellerduell das Schlusslicht aus Waldkirch aus der eigenen Halle. 33:22 stand es am Ende - Balsam auf die lädierten Seelen der größtenteils jungen SG-Spieler. Und angesichts dieser "verbesserten psychischen Situation", wie SG-Coach Markus Ullrich es nennt, "fahren wir nicht nach Altenheim, um dort den Außenseiter zu geben. Unser Ziel ist es ganz klar, ein richtig gutes Spiel abzuliefern. So wie in der vergangenen Saison und in der ersten Halbzeit im Heimspiel", betont Ullrich. In der Tat waren die letzten Duelle mit dem TuS meist enge Kisten. Im Hinspiel etwa brannte der Tabellenvorletzte eine klasse erste Hälfte aufs Parkett, wurde dann aber von Altenheims Keeper Philipp Grangé entzaubert. "Hauptaugenmerk wird sein, den zu knacken", sagt denn auch Ullrich. Während der SG-Coach aus dem Vollen schöpfen kann, plagen den TuS erhebliche Verletzungssorgen. Unter anderem deshalb sagt Ullrich: "Vielleicht geht was. Das wäre natürlich eine tolle Sache, denn mit einem Sieg wären wir wieder dick dabei!"

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