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Englische Woche beginnt mit Ost-Tournee
Englische Woche beginnt mit Ost-Tournee
08.02.2019 - 00:00 Uhr
Es wird eine englische Woche für den Karlsruher SC - und somit naturgemäß eine kräftezehrende. Bedingt durch das Nachholspiel beim FSV Zwickau kommenden Dienstag (19 Uhr) stehen für den badischen Fußball-Drittligisten drei Partien binnen acht Tagen auf dem Spielplan. Etappe Nummer eins bestreitet der KSC am morgigen Samstag (14 Uhr) beim FC Carl Zeiss Jena. Nach ihrer Rückkehr aus dem Osten - der blau-weiße Tross fährt zwischen den beiden Begegnungen nicht nach Hause zurück - haben die KSC-Profis dann morgen in einer Woche den 1. FC Kaiserslautern im heimischen Wildpark vor der Brust.

Um für alle Eventualitäten wie etwa Verletzungen oder Sperren gewappnet zu sein, nimmt Cheftrainer Alois Schwartz statt der üblichen 18 heute 20 oder sogar 21 Spieler mit auf die kleine "Ost-Tournee". Unter anderem haben Innenverteidiger Daniel Gordon sowie Mittelfeldspieler Manuel Stiefler aktuell jeweils vier Gelbe Karten zu Buche stehen. Bis auf Tim Kircher (Rückenprobleme) und Justin Möbius (Beckenprobleme), die nach zwei Tagen Pause gestern das Training wieder aufgenommen haben, sind derzeit alle KSC-Kicker uneingeschränkt einsatzfähig. Trotz der 1:3-Niederlage am Dienstagabend im Test gegen den Regionalligisten FK Pirmasens haben laut Schwartz vor allem Kyoung-Rok Choi, Christoph Kobald, Martin Röser und Sercan Sararer gezeigt, dass er problemlos auf sie zurückgreifen kann. Außerdem habe Alexander Groiß, der schon beim 3:1-Sieg vor einer Woche gegen Fortuna Köln auf der Ersatzbank saß, im Training einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und sei durchaus wieder "ein Thema". Dennoch dürfte Schwartz morgen in Jena zunächst einmal seiner Stammformation das Vertrauen schenken. Seit neun Spielen ist die schließlich nun schon ungeschlagen.

Aber auch die Gastgeber haben - ebenfalls jahresübergreifend - viermal hintereinander nicht verloren, pikanterweise seit Lukas Kwasniok (37) am 9. Dezember die fußballerische Verantwortung übernommen hat. Jenas Trainer und inzwischen auch Sportdirektor war nach vier Jahren Tätigkeit in der U 17 und U 19 des KSC sowie zwei Spielen als Interimstrainer bei den Profis im Dezember 2016 bekanntlich im Zwist aus dem Wildpark geschieden. Zunächst war im Sommer 2018 sein Traum vom Cheftrainerposten in Aue geplatzt, weil der FC Erzgebirge die vom KSC geforderte Ablösesumme (200 000 Euro) zu hoch fand. Kurz darauf, Ende Juli, trennte sich der KSC aus bis heute nicht näher erklärten Gründen von dem 37-Jährigen, dessen Familie immer noch in Muggensturm wohnt.

"Der FC Carl Zeiss hat zuletzt dreimal 0:0 gespielt. Das ist typisch Kwasniok", sagte Oliver Kreuzer gestern. Denn der lege Wert auf eine gute Defensive. Offensiv jedoch, so der Karlsruher Sportdirektor weiter, hapere es bei den Gastgebern noch ein bisschen. Dessen ungeachtet hat sich Jena laut Alois Schwartz nach dem Trainerwechsel deutlich stabilisiert. "Daher erwarte ich einen Gegner, der sehr kompakt steht", sagte der 51-Jährige.

Die winterlichen Platzverhältnisse vor Ort taugen nach Ansicht von KSC-Verteidiger Manuel Stiefler in keinem Fall als Ausrede. "Den Platz muss man nehmen, wie er ist", stellte Stiefler klar. "Vielleicht muss man aber hinten noch einen Tick resoluter und disziplinierter verteidigen." (fal /dpa)

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