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Klares Zeichen gesetzt
Klares Zeichen gesetzt
11.02.2019 - 00:00 Uhr
Von Winfried Heck

Die Volleyball Bisons Bühl haben im Kampf um einen Playoff-Platz mit zwei Siegen in Folge ein klares Zeichen gesetzt. Nachdem die Mannschaft von Trainer Ruben Wolochin schon am Samstag mit einem mühevollen 3:1 (25:19, 24:26, 26:24, 25:21)-Sieg gegen VCO Berlin die Vorgaben erfüllt hatte, folgte am gestrigen Abend gegen den direkten Konkurrenten Netzhoppers Königs Wusterhausen ein knapper 3:2 (22:25, 27:29, 25:21, 25:19, 15:12)-Erfolg.

Allerdings hatte es dabei lange Zeit nach einer Niederlage der Hausherren ausgesehen, denn in einer überaus schwachen Partie, in der sich beide Teams schier unzählige Eigenfehler leisteten, lagen die Gäste bereits mit 2:0 in Führung. "Die Saison ist noch nicht zu Ende", hatte Wolochin vor den beiden Spielen nochmals volle Konzentration eingefordert, vor allem am Sonntag war davon aber wenig zu sehen. Im ersten Satz leisteten sich die Bisons nach zwischenzeitlicher 22:17-Führung sechs leicht vermeidbare Fehler und gaben den Satz fast kampflos ab. Nicht viel besser lief es im zweiten Satz. Bühl verkrampfte zusehends, spielte lange Zeit mutlos im Angriff und desorientiert in der Feldabwehr. Erst gegen Ende stabilisierten sich die Gastgeber etwas, schafften es dann aber nicht, einen von fünf Satzbällen zu verwerten.

Nach einer Zehn-Minuten-Pause lief es für die Bisons dann endlich besser, wenn auch noch lange nicht gut. Der keinesfalls fehlerfreie Bruno Lima, über den knapp die Hälfte der Bühler Angriffe lief, mutierte nun endgültig zum Alleinunterhalter am Netz und sorgte mit seinen Schmetterbällen für die nötigen Punkte. Fast folgerichtig war es dann nach 128 Spielminuten auch Lima vorbehalten, mit einem letzten Angriffsschlag den Schlusspunkt zu setzen - so wie er es tags zuvor schon gegen Berlin getan hatte.

Das Spiel am Samstag gegen das Juniorenteam aus Berlin war auch deutlich ansehnlicher. Berlin erwies sich als frech aufspielender Gegner, der in der Feldabwehr keinen Ball verloren gab, im Angriff beherzt den Erfolg suchte und beim Bühler 3:1 (25:19, 24:26, 26:24, 25:19)-Erfolg auch tatsächlich dicht vor einem Punktgewinn stand. Doch Bühl hielt gut und variabel dagegen, neben Lima und Anton Qafarena war es aber vor allem Felix Orthmann, der mit knallharten Angriffsbällen Akzente setzte und sich so am Ende die Trophäe für den wertvollsten Spieler seines Teams sicherte. Aber auch in diesem Spiel wechselten sich bei Bühl Licht und Schatten ab, wenn auch nicht so krass wie gestern.

"Das waren sehr wichtige Siege", atmete Wolochin am Ende tief durch, vor allem am Samstag habe das Publikum zudem ein sehr schönes Spiel gegen einen guten Gegner gesehen. Gestern sei seine Mannschaft womöglich etwas müde gewesen, hinzu sei sicherlich auch noch die nervliche Belastung in diesem wichtigen Spiel gekommen. Das galt wohl auch für die Netzhoppers, die mit 20 Aufschlagfehlern und 14 teils kläglich ins Netz oder Aus geschlagenen Schmetterbällen nicht unwesentlich zum Bühler Sieg beitrugen. Am kommenden Samstag muss Bühl nun beim Tabellendritten Lüneburg ran.

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