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Volle Hütte auf der Baustelle
Volle Hütte auf der Baustelle
15.02.2019 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Immer noch große Anziehungskraft entwickeln die fußballerischen Auseinandersetzungen zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern - auch in der Dritten Liga. Zur 59. Auflage des traditionsreichen Südwest-Derbys waren gestern schon exakt 17 000 Karten verkauft - 2 567 davon gingen an FCK-Anhänger. Die Baustelle Wildparkstadion könnte morgen (14 Uhr, live im SWR) mit 20 500 Zuschauern ausverkauft sein.

Dementsprechend umfangreich ist das Aufgebot der öffentlichen und privaten Sicherheitskräfte. Unter der Regie von Einsatzleiter Lutz Schönthal und mit Personal "im hohen dreistelligen Bereich" fährt die Polizei eine "präventive Strategie" bei dem Hochrisikospiel. Dabei werden erstmals auch sogenannte "Volunteers", freiwillige Helfer, eingesetzt. Die "Entflechtung" der Fan-

ströme bei der An- und Abreise, sowie natürlich die strikte Trennung der Anhänger während des Spiels haben oberste Priorität.

Von der aufgeheizten Stimmung im Stadion wollen sich die Gastgeber aber nur positiv beeinflussen lassen. "Wir dürfen nicht nervös werden", warnt jedenfalls Torhüter Benjamin Uphoff. Am besten wäre es deshalb, wieder einmal selbst in Führung zu gehen. Denn in ihren vergangenen vier Spielen gerieten die Wildparkprofis jeweils 0:1 in Rückstand. Noch vor der Winterpause gegen Braunschweig (1:1), sowie beim Neustart 2019 gegen Fortuna Köln (3:1) und zuletzt sowohl in Jena (1:1) als auch in Zwickau (1:1). "Vielleicht ein bisschen Sorglosigkeit", machte der KSC-Keeper dafür verantwortlich, weshalb Trainer Alois Schwartz von seinen Schützlingen fordert: "Wir müssen gegen den FCK besser ins Spiel kommen." Soll heißen: Früher, am besten sofort, und nicht erst in der zweiten Halbzeit, voll da sein.

Personell kann der Karlsruher Chefcoach - was seine Stammspieler anbelangt - aus dem Vollen schöpfen. Daniel Gordon (Gelb-Rot) und Manuel Stiefler (fünfte Gelbe Karte) haben ihre Sperren in Zwickau abgesessen. Aus dem zweiten Glied fallen Martin Röser, der sich beim Testspiel gegen den FK Pirmasens eine Rippe brach, und Justin Möbius (Becken-Probleme) aus.

Alois Schwartz wird gegen die "Roten Teufel" deshalb aller Voraussicht nach seine eingespielte Startformation auf den Platz schicken. Die soll nach den beiden Teilerfolgen auf der "Ost-Tournee" zum Abschluss der englischen Woche des KSC die Basis dafür legen, dass die Gastgeber im zwölften Spiel hintereinander ungeschlagen bleiben - und zwar nicht nur mit einem weiteren Unentschieden, sondern mit einem Sieg.

Dazu sind jedoch von jedem einzelnen KSC-Profi 100 Prozent nötig - möglichst über die gesamte Spieldauer hinweg. "Mit zwei, drei Prozent weniger", warnt Alois Schwartz, "wird man nur zweiter Sieger."

Gegenüber dem 1:1 in Zwickau heißt das laut Oliver Kreuzer: "Wir müssen alle miteinander eine Schippe drauflegen." Denn beim FSV bezeichnete der Sportdirektor die Leistung als "mäßigen Durchschnitt". Und das war "für drei Punkte zu wenig".

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