Warnung von Schwartz vor den "Bratwürsten der Liga"
07.03.2019 - 00:00 Uhr
Zum Auftakt einer englischen Woche - am nächsten Mittwoch empfängt der Tabellenzweite Karlsruher SC das Schlusslicht VfR Aalen und am Sonntag übernächste Woche ist man in Cottbus zu Gast - muss die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz schon morgen (19 Uhr) beim KFC Uerdingen antreten - im Duisburger Stadion. Denn dort trägt der eigentlich zu einem Durchmarsch durch die Dritte Liga angetretene Aufsteiger in dieser Saison seine Heimspiele aus.

Bisher jedoch ist der mit früheren Erst- und Zweitligaspielern wie Stefan Aigner, Maximilian Beister, Kevin Großkreutz oder Dominic Maroh gespickte KFC seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht geworden - vor allem zuletzt. Uerdingen ist jahresübergreifend seit sieben Spielen ohne Sieg und hat unter seinem neuen Trainer Norbert Meier, der seit vier Spielen die sportliche Verantwortung trägt, erst zwei Punkte eingespielt. Am vergangenen Freitag kamen Torhüter René Vollath - von 2013 bis 2017 KSC-Spieler - und seine Vorderleute in Halle mit 0:4 unter die Räder.

"Dafür wird sich der KFC gegen uns rehabilitieren wollen", vermutet Oliver Kreuzer. Uerdingens Spieler, so der Karlsruher Sportdirektor weiter, "wollen nicht die Bratwürste der Liga sein." Außerdem hat der Tabellenfünfte (39 Punkte) gegen den KSC (48) vielleicht die letzte Chance, beim Thema "Aufstieg" doch noch im Gespräch zu bleiben.

Von einem "Endspiel" spricht auf badischer Seite aber auch Oliver Kreuzer. Denn: "Wir haben nur noch Endspiele", hatte der frühere Profi schon nach der Heimniederlage im Südwestderby gegen Kaiserslautern (0:1) beziehungsweise vor dem Spiel in Lotte (0:0) gesagt und sich die Wildparkprofis vor dem Gipfeltreffen mit Osnabrück ein bisschen zur Brust genommen - mit Erfolg beim 2:1-Heimsieg.

"Das, was wir gegen den VfL gezeigt haben", sagt der Karlsruher Toptorjäger Marvin Pourié (zwölf Treffer), "müssen wir auch gegen Uerdingen auf den Platz bringen." Einsatz-, Kampf- und Laufbereitschaft sowie Leidenschaft. "Wir müssen wieder jeden Halm abgrasen." Und sogar "noch eine Schippe drauflegen", fordert Kreuzer.

Ob Stammtorwart Benjamin Uphoff, der wegen einer schweren Becken- und Hüftprellung in Lotte gegen Osnabrück verletzt ausfiel, ins Tor zurückkehrt, bleibt abzuwarten. "Es geht von Tag zu Tag besser", sagt Alois Schwartz. "Wenn es aber nicht geht, gehen wir kein Risiko ein." Ersatztorhüter Sven Müller "hat unser Vertrauen." Auf Martin Röser (Rippe gebrochen) sowie die an Grippe erkrankten Sercan Sararer, Dominik Stroh-Engel und Marin Sverko muss der Karlsruher Cheftrainer allerdings verzichten. (fal)

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