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"Zwei Herzen schlagen in meiner Brust"
'Zwei Herzen schlagen in meiner Brust'
09.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Hucky Krämer

28 Jahre lang war Ulrich Hoffmann für den SV Linx als Torwart und Mannschaftsarzt im Einsatz, seit nunmehr acht Jahren betreut er die Spieler des SV Oberachern medizinisch. Kein Wunder, dass heute Nachmittag beim Oberliga-Derby zwischen dem SV Oberachern und dem SV Linx "zwei Herzen in seiner Brust" schlagen. Natürlich freute sich der "Doc" über den Aufstieg des SV Linx, der dieses brisante Duell im baden-württembergischen Fußball-Oberhaus erst ermöglichte, aber das 0:1 im Hinspiel und vor allem das Pokal-Aus (5:6 nach Elfmeterschießen) haben auch dem SVO-Mannschaftsarzt wehgetan. Insgeheim hofft Hoffmann also schon, dass der SVO nun in der dritten Auflage während einer Saison, zumal im heimischen Waldseestadion, den Spieß umdreht.

Verbal hält er, der in Linx "eine tolle Zeit erlebte", den Ball allerdings flach. "Dieses Derby hat für alle Beteiligten einen ganz besonderen Reiz. Es geht nicht nur ums Prestige, sondern vor allem für beide Teams um Punkte für den Klassenerhalt. Für mich ist das ein Fifty-Fifty-Spiel", sagt Hoffmann und wünscht sich "eine tolle Kulisse" und vor allem "ein Spektakel auf dem Platz". Das könnte hinhauen. Denn rechtzeitig zum Derby hat der SVO seinen Auswärtsfluch abgelegt und geht nun nach dem 5:0-Triumph in lshofen mit ganz breiter Brust in dieses brisante Duell. Außerdem ist das Team von Trainer Mark Lerandy der "Hausmeister der Liga" und diesen Heimnimbus will man gerade gegen den Ortenau-Rivalen wahren.

Aber auch der SVL ist zurzeit gut drauf. Ein 2:1-Sieg gegen SSV Reutlingen, eine knappe 0:1-Niederlage in Bissingen und zuletzt ein 0:0 gegen Nöttingen, alles Spitzenteams der Liga -, da begibt man sich ohne Furcht auf den Kurztrip nach Oberachern. Allerdings mit Respekt im Gepäck. Und mit der Absicht, dem SVO zum dritten Mal ein Schnippchen zu schlagen. Allen voran Dennis Kopf, Sinan Gülsoy und Jean-Gabriel Dussot, die gerade an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte ihr Oberligaformat unter Beweis stellen wollen. Doch beim Derby zwischen Oberachern und Linx finden die Spieler ohnehin immer einen Grund, sich anzustrengen.

Für Linx spricht die Offensiv-, für Oberachern die Heimstärke. Personell wähnt sich der SVO leicht im Vorteil: Mit Ausnahme von Stürmer Nico Huber (Leiste) kann Lerandy seine Top-Formation aufbieten. Bei den Linxern fallen weiterhin die Kreativspieler Pierre Venturini und Wacim Tine aus, außerdem bangt man noch um den Einsatz von Toptorjäger Adrian Vollmer.

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