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Hurrikan "Robin" wirbelt TuS aus der Halle
Hurrikan 'Robin' wirbelt TuS aus der Halle
11.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Moritz Hirn

Vor der Muggensturmer Wolf-Eberstein-Halle machte das Tief "Eberhard" mächtig Wind. Und stürmisch ging es auch innerhalb der vier Wände zur Sache: Auf der Platte wirbelten Hurrikan "Robin" und die SG Muggensturm/Kuppenheim im Südbadenliga-Derby den TuS Helmlingen ordentlich durcheinander. Am Ende siegten die ersatzgeschwächten MuKu-Handballer klar und deutlich mit 34:26. Überragender Akteur dabei war Robin Welzer.

"Er ist für mich absolut der Man of the Match", packte Niki Wagner den verbalen Schulterklopfer aus. Dabei quoll dem Spielertrainer der Hausherren unablässig der Schweiß aus allen Poren, denn angesichts der personellen Notlage musste der Routinier in Abwehr und Angriff Schwerstarbeit leisten. Denn neben dem langzeitverletzten Ricardo Hörth und Wagners gesperrtem Spielertrainer-Kompagnon Benny Hofmann musste auch noch Johannes Milbich krankheitsbedingt passen. Zu allem Übel fiel nach fünf Spielminuten auch noch Samuel Huber mit einer Knöchelblessur aus.

"Wir haben mit dem Rücken zur Wand angefangen", konstatierte Wagner. Umso erstaunlicher ist die Leistung, vor allem aber das Ergebnis zu bewerten. "Wir haben heute wieder unsere größte Stärke ausgepackt - und das ist der absolute Zusammenhalt", hatte Wagner den Hauptgrund für den Derbysieg schnell parat. Gar nicht unglücklich war Mike Reichenberger mit dem Ergebnis, in erster Linie aber mit dem Auftreten seines TuS: "Wir sind total schlecht ins Spiel gekommen, Muggensturm wollte einfach mehr. Es reicht einfach nicht, wenn sich nur zwei Spieler den Hintern aufreißen", echauffierte sich der Teammanager, der die Pleite als "total gerecht" bezeichnete und bei seinen Helmlingern eine "schlechte Einstellung" monierte.

Ein Musterbeispiel an Einsatzwille, aber handballerischem Esprit war hingegen Robin Welzer, der in der Anfangsphase wie ein kleiner Wirbelsturm über die Platte fegte. Bis zum 8:2 (11.) hatte er schon sechs Tore erzielt - und ließ auch in der Folge nie locker. TuS-Trainer Thomas Schuppan reagierte: Auszeit, Positionsrotation im Rückraum, Personalwechsel. Zunächst wurde es in der Tat besser, die Gäste kamen auf 9:7 heran (19.), doch aus der insgesamt äußerst stabilen und kompakten Defensive um Keeper Dominik Zaum zog MuKu das Tempo schnell wieder an (13:8). Nach einer kurzen Schwäche- und Unterzahlphase (13:11) ging die SG mit einer 16:12-Führung in die Pause - begünstigt auch durch eine doppelte Überzahl.

Nach dem Wechsel blies der Wind dem Helmlingern dann noch heftiger ins Gesicht: MuKu baute den Vorsprung dank des gerade so wieder genesenen Fabian Grieb und des immer stärker aufdrehenden Jan Unser auf sieben Tore aus (21:14/36.). Nach dem 5:0-Sturmlauf vom 25:20 (44.) auf 30:20 (49.) war das weitgehend einseitige Bezirksderby entschieden. Bei den Gästen wusste lediglich Michael Zimmer-Zimpfer, Tomasz Pomiankiewicz und in Auszügen Marius Wagner zu überzeugen. Gegen die von Welzer angeführte (Muggen)Sturm-Truppe war das allerdings zu wenig.

SG Muggensturm/Kuppenheim: Zaum, Treuer, Brossart - Welzer 9, Grieb 8/2, Unser 7, Wagner 3/1, Ziegler 3, Charles, Herbst je 2, Krauth, Gruttke, Huber.

TuS Helmlingen: Hamadi, Zimmer - Pomiankiewicz 10/3, Zimmer-Zimpfer 5, Wagner, Müller je 3, Schmitt, Lauppe je 2, S. Reichenberger 1, Schoch, Mink, Kraus.

Schiedsrichter: Matthias Flaig/Patrik Papke (TV St. Georgen) - Zuschauer: 300 - Zeitstrafen: 3/4.

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