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Überraschender Fakt: TVS ist spitze
Überraschender Fakt: TVS ist spitze
15.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Moritz Hirn

"Willst du Sandweier oben sehen, musst du die Tabelle drehen." Reime wie diese sind zugegebenermaßen arg angestaubt, triefen vor Häme und verbitten sich daher eigentlich. In diesem speziellen Fall ist der Spruch aber obendrein noch falsch - zumindest wenn man den Blickwinkel etwas ändert. Ja, in den kriegsentscheidenden Statistiken steht der TVS Baden-Baden abgeschlagen am Ende des Tableaus und muss die dritte Handball-Bundesliga ziemlich sicher wieder verlassen. Taucht man aber tiefer ein in die Welt der Zahlen, wird offensichtlich: Der TVS ist absolute Spitze.



Die Mittelbadener haben Anfang der Woche auf ihrer Homepage eine Tabelle mit den durchschnittlichen Zuschauerzahlen in Liga drei veröffentlicht, und dort steht der Aufsteiger auf einem bemerkenswerten dritten Platz. Vor den Grün-Weißen rangieren nur noch Saarlouis und Konstanz. Bei der Fan-Unterstützung, dass kann man durchaus sagen, ist der TVS also beinahe zweitklassig - in Sachen Emotionalität und Leidenschaft vielleicht sogar noch mehr.

"Das ist ganz, ganz wichtig für uns. Das merkt man den Spielern an", versichert Marius Merkel, angesprochen auf die erfreuliche Zuschauerstatistik. Daher wäre es Zeit, so der Co-Trainer des TVS, dem trotz der sportlichen Misere so treuen Publikum "etwas zurückzugeben". Gemeint ist natürlich ein Heimsieg.

Die Chancen stehen nicht unbedingt schlecht, dass sich schon morgen ein Besuch in der Sandweierer Rheintalhalle lohnen wird. Schließlich kommt mit dem TSV Neuhausen ein Gegner nach Mittelbaden, der zum einen auf dem drittletzten Platz auch nicht viel besser dasteht als der TVS und gegen den die Sandweierer obendrein ihr letztes Erfolgserlebnis gefeiert haben. Das 29:29 in Neuhausen im Oktober war tatsächlich der letzte Punktgewinn der Gastgeber.

"Jetzt ist unsere Chance", sagt denn auch Co-Trainer Merkel. Um diese zu nutzen, wollen die Hausherren vor allem die Kreise von Rückraumschütze Hannes Grundler und Timo Durst einengen, denn das sind "die spielentscheidenden Männer", so Merkel. Auf Sandweierer Seite bietet sich diesbezüglich Christian Fritz an. Aber auch Markus Koch und Han Völker sind wieder voll belastbar, zudem ist auch Franz Henke wieder fit. Ob es indes auch für Jonas Schuster wieder reicht, ist noch fraglich.

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