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Der gute Geist
Der gute Geist
22.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Peter Putzing

Alexander Ogrinc und der Karlsruher SC - da gibt es einige Berührungspunkte. Während seiner aktiven Zeit als Torhüter (unter anderem VfB Stuttgart, Arminia Bielefeld, RW Essen, Preußen Münster, Eintracht Braunschweig, Holstein Kiel) und auch danach, als er lange erfolg reich als Torwarttrainer arbeitete. ",Alu kenne ich gut", sagt Ogrinc, inzwischen Teammanager beim FC Hansa Rostock und meint mit "Alu" den KSC-Cheftrainer Alois Schwartz. "Wir hatten eine schöne Zeit, als wir 1996/97 gemeinsam bei Rot-Weiß Essen spielten und in die 2. Bundesliga aufstiegen", erinnert sich Ogrinc, der einst mit der deutschen U 16 Vizeweltmeister wurde.

Und: Ogrinc stand auch schon beim KSC als Torwarttrainer unter Vertrag. Im Winter 2011 kam er in den Wildpark, ersetzte den damals erkrankten Trainer der KSC-Keeper, Peter Gadinger. Der gebürtige Kuppenheimer, der elf Spiele in der 2. Bundesliga absolvierte und darüber hinaus 121 Spiele in der Regionalliga bestritt, drückt seither den Badenern die Daumen. "Allerdings nicht am Samstag, da hoffe ich auf Hansa", bekennt der 50-Jährige. Er könne das guten Gewissens, denn: "Ich gehe davon aus, dass der KSC aufsteigt. Da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn das noch schief geht." Für Ogrinc steht die Schwartz-Elf zu Recht auf Rang zwei. "Ich glaube dennoch nicht, dass wir verlieren. Wenn wir einen Punkt holen, wäre es ein Erfolg. Aber: Wir wollen gewinnen, dann haben wir noch eine kleine Chance oben ein Wörtchen mitzureden."

"Alex", wie ihn alle nur rufen, ist ein waschechter Badener, wuchs in Kuppenheim auf. "Ich weiß, wo ich herkomme, wo meine Wurzeln sind. Ich bin durch den Fußball zum Globetrotter geworden, bin anpassungsfähig, komme überall klar. Aber: Für mich ist es immer schön, ins Badische zu kommen, zur Familie, zu alten Freunden", sagt er und nickt, ehe er ergänzt: "Aber Rostock, das ist schon so etwas wie meine zweite Heimat." Dort war er vor einigen Jahren auch schon für die Ausbildung der Torhüter zuständig. "Daher war ich schon mal mit dem FC Hansa beim KSC. Als Torwarttrainer, das war in der 2. Bundesliga", erinnert er sich ein wenig wehmütig.

Als Hansa im Oktober rief, weil man ihn als temporären Ersatz für den erkrankten Zeugwart wollte, ging er sofort wieder "an Bord der Kogge. Bei Hansa kann ich mir jeden Job vorstellen. Als die Anfrage kam, habe ich ganz schnell zugesagt. Inzwischen bin ich Teammanager und für die Organisation rund um das Team zuständig", sagt Ogrinc und fügt an: "Ich bin der gute Geist. Kümmere mich neben der Organisation um die Sorgen und Nöte der Spieler. Im Rahmen dessen habe ich auch mit Burkhard Reich vom KSC telefoniert, den ich noch aus meiner Zeit im Wildpark kenne."

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