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Ein Treff alter Bekannter
22.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Michael Ihringer

Nicht, dass beide in der neuen Umgebung fremdeln würden. Doch auf das Treffen guter, alter Bekannter freut man sich sowohl beim FV Würmersheim als auch dem TSV Loffenau besonders. Die beiden Landesliga-Aufsteiger haben sich in den vergangenen Jahren viele Schlachten geliefert - eine Etage tiefer. Seit dieser Spielzeit kämpfen beide um Landesligapunkte.

Die Loffenauer bislang mehr als ordentlich, und auch Würmersheim gibt sich trotz angespannter Tabellensituation als Drittletzter die größte Mühe, den sehnlichst erwünschten Klassenerhalt zu schaffen. Morgen trifft man sich nach der Nullnummer im Hinspiel zum wichtigeren Rückrundenduell beim FVW.

Für Loffenaus Übungsleiter Patrick Ebner ist es ein "Sechs-Punktespiel, denn wir können uns entweder ein Polster zum Gegner verschaffen, oder im Falle einer Niederlage rückt Würmersheim bis auf einen Punkt an uns heran". Sein Trainerkollege Manuel Jung spricht ebenfalls von einem "wichtigen Spiel, da hinten in der Tabelle alles eng zusammenliegt. Wir möchten deshalb gewinnen, egal wie".

Nach den erwartungsgemäßen klaren Niederlagen bei Spitzenteams zuletzt können sich die Aufsteiger jeweils auf einen Gegner einstellen, den man nicht nur aufgrund vieler Duelle in der Vergangenheit bestens kennt, sondern der zudem auch spielerisch auf Augenhöhe agiert.

"Ich rechne mit einem spannenden Spiel", glaubt Jung, der trotz aller Rivalität zu berichten weiß: "Patrick und ich verstehen uns gut." Zum Glück können beide auch wieder auf wichtige Leistungsträger zurückgreifen, die zuletzt zum Zuschauen verurteilt waren. So kann Ebner auf die zuletzt gesperrten Stammspieler Großmann und Lumpp ebenso setzen wie Jung auf die offensiv ausgerichteten Kleinschmidt und Czaikowski.

Bezüglich der Motivation werden die beiden Übungsleiter nicht viel sagen müssen, heiße Duelle sind traditionell angesagt. "Da die Einstellung gegen Oberachern nicht optimal war, erwarte ich nun umso mehr eine Reaktion", sagt Ebner und weiß natürlich, dass Würmersheim nicht gleichzusetzen ist mit der spielstarken Oberliga-Reserve, gegen die "wir keine Chance hatten".

Jung wiederum setzt nach der "Chancenlosigkeit auf der Langenwinkeler Pferdeweide" auf den Heimvorteil mit einem viel besseren Geläuf bei Frühlingstemperaturen. Ein Favorit ist nicht auszumachen, doch der Druck liegt eindeutig bei den Gastgebern.

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