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Kein Spiel wie jedes andere
05.04.2019 - 00:00 Uhr
Von Heiko Borscheid

Es ist kein Spiel wie jedes andere, auch wenn es für beide beteiligten Mannschaften in dieser Spielzeit um nicht mehr allzu viel geht: Das Derby am morgigen Samstag zwischen der SG Muggensturm/Kuppenheim und dem BSV Phönix Sinzheim elektrisiert die Massen auch im Ligamittelfeld.

Acht Jahre lang war Kalman Fenyö Trainer der gastgebenden SG, seit nunmehr eineinhalb Jahren sitzt er auf der Phönix-Bank. Dass dieses Spiel daher etwas Besonderes ist, daraus macht er kein Geheimnis, wenngleich er die Situation relativiert: "Im ersten Jahr war das noch etwas anderes. Mittlerweile ist es nicht mehr ganz so emotional. Ich freue mich vielmehr auf die Jungs. Mit vielen von ihnen, allen voran den beiden Trainer Benny Hofmann und Niki Wagner, habe ich über Jahre hinweg schöne Zeiten erlebt. Wir haben uns gemeinsam gefreut und gemeinsam geweint. Klar ist das dann kein Spiel wie jedes andere", sagt Fenyö. Aus sportlicher Sicht möchte er den derzeitigen Lauf seines Teams fortgesetzt wissen. Der Phönix hat in den jüngsten Partien überzeugt und dem Trainer kaum Anlass zur Kritik gegeben. "Vor fünf Wochen war es aber noch genau umgekehrt, da hatte MuKu einen Lauf und bei uns lief es nicht so gut. Die derzeitige Situation ist aber freilich viel angenehmer. Wir können dort etwas holen, müssen aber nicht", nimmt Fenyö den Druck von seiner Sieben. Als Grund für den momentanen Aufschwung nennt er den endlich wieder kompletten Kader. "Yannick Bischoff findet sich immer besser in der Liga zurecht und Fabien Winogrodzki hilft uns nicht nur am Kreis weiter, sondern vor allem in der Abwehr."

Sein Kollege Benny Hofmann hat genau diese beiden Spieler auf dem Zettel, wenn es darum geht, sein Team auf das anstehende Derby einzustellen. Nach der zuletzt schwächsten Saisonvorstellung (Hofmann: "Da hatten wir alle keinen guten Tag") soll gegen Phönix Wiedergutmachung betrieben werden. "Wir müssen in der Abwehr voll konzentriert zu Werke gehen und nach vorne unser Tempospiel umsetzen, dann rechnen wir uns Chancen aus", sagt Hofmann und fügt hinzu: "Alle freuen sich auf dieses Spiel und Kalman und sind hoch motiviert."

Die SG Steinbach/Kappelwindeck muss nach dem zuletzt tapfer erkämpften, und vor allen Dingen immens wichtigen, Heimsieg gegen Oberhausen zum zweiten Derby des Wochenendes. Die Mannschaft von Markus Ullrich ist zu Gast beim TuS Helmlingen. Ein Sieg ist für die Rebländer fast schon Pflicht, um eventuell den vorletzten Tabellenplatz fünf Spieltage vor Saisonende verlassen zu können.

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