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Auf dem Weg zum Aufstieg
11.04.2019 - 00:00 Uhr
Von Heiko Borscheid

Das Fest ist bereits gefeiert, auch wenn die Männer noch ein Auswärtsspiel vor der Brust haben. Für die Tischtennisfreunde Rastatt geht am Samstag mit dem Gastspiel in Konstanz eine überaus erfolgreiche Runde zu Ende. Die erste Frauenmannschaft schaffte sogar den Rekord von sage und schreibe 18 Siegen in 18 Spielen in der Badenliga! Die Männer machen die perfekte Saison vollkommen und stehen ebenfalls als Meister der Verbandsliga fest.

So geht es in der kommenden Saison für die Frauen um Spitzenspielerin Elisabeth Bittner und der ersten Vorsitzenden Susanne Gibs in der Oberliga an den Start. Ein Unterfangen, das sich die Rastatterinnen durchaus zutrauen, auch wenn die Dominanz, die sie in der abgelaufenen Spielzeit an den Tag legten, dort nicht vorherrschen wird. Dennoch gibt sich Gibs optimistisch: "Unser Ziel ist ein Platz im vorderen Mittelfeld." Sie wird vermutlich auch in der neuen Spielklasse gemeinsam mit Bittner das vordere Paarkreuz bilden. Dahinter folgen Nina Merkel, Lea Ehinger, Vanessa Moch und Karin Huck. Ob das Team für das neue Abenteuer noch verstärkt wird, ist derzeit noch offen. Mit Bittner verfügen die TTF-Frauen über eine Spielerin, die sich im Tischtennis-Ranking (TTR) mit 1 742 Punkten schmücken darf. Der Wert steht für die Spielstärke der einzelnen Sportler und hat unter anderem Auswirkungen auf die Aufstellung. Gibs befindet sich mit einem Ranking von 1 656 Punkten ebenfalls im oberen Leistungsdrittel, auch Nina Merkel liegt noch jenseits der 1 600er-Marke.

Bereits als Favorit in

die Spielzeit gestartet

Die Rastatter Tischtennis-Frauen sind vor der Runde als klarer Favorit gestartet und wurden diesem Anspruch jederzeit gerecht. Mit Bittner hat man sich vor der Saison gezielt mit einer ehemaligen Zweitligaspielerin verstärkt, die dem Verein das Vertrauen mit 18:0 Einzelerfolgen zurückgezahlt hat. "Wir waren im vergangenen Jahr bereits Dritter der Liga, daher war der Aufstieg unser klares Ziel", verdeutlicht Gibs. Auch im Ranking der addierten Spielerwerte waren die TTF-Frauen die klare Nummer eins. Dass es am Ende allerdings so deutlich ausgehen würde, war dennoch nicht zu erwarten.

Bei den Männern lief es ähnlich perfekt. Lediglich im jeweils ersten Spiel der Vor- beziehungsweise Rückrunde setzte es eine Niederlage, alle anderen Begegnungen gewann das Team um Mannschaftsführer Thomas Hillert, der zugleich zweiter Vorsitzender des Vereins ist. Das Saisonziel lautete, eine Platzierung unter den ersten Drei in der Verbandsliga zu erreichen. Die Erwartungen wurden mit 34:4 Punkten und zehn Zählern Vorsprung mehr als übertroffen. Die Meistermannschaft besteht außerdem aus Julian Hertel, Manuel Weis, Tobias Prestenbach, Martin Hamhaber, Yannic Klein, Simon Henkel und Robert Lakmann. Topspieler bei den Männern und quasi Spielertrainer ist Ralf Neumaier (Ranking 2 051), gefolgt von Hillert mit einem Wert von 1 880.

"Wir haben eine Superstimmung innerhalb der Mannschaft, das macht uns stark und hat uns auch sicherlich den einen oder anderen Punkt gebracht", sagt Hillert zur besonderen Atmosphäre bei den TTF. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass auch die dritte Männer-Mannschaft in der Kreisklasse C ungeschlagen den Meistertitel holte.

Das Saisonziel für die Badenliga, in der die Männer kommende Runde spielen, ist "ganz klar der Klassenerhalt, wobei das sehr, sehr schwer werden wird", sagt Hillert. "Gegen Mannschaften wie beispielsweise Ottenau haben wir kaum eine Chance - und die waren in dieser Spielzeit nur im Mittelfeld der Liga zu finden", freut sich Hillert aber auch auf das Duell gegen seinen Ex-Verein.

Die Tischtennisfreunde verfügen derzeit über rund 150 Mitglieder, von denen über 100 aktiv am Spielbetrieb teilnehmen. Der Nachwuchs im Alter von sechs bis ins Erwachsenenalter wird von vereinseigenen Trainern betreut und gefördert und nimmt mit drei Jugendmannschaften am Ligabetrieb teil. Bei den Erwachsenen gehen vier Männer- und drei Frauen-Mannschaften an den Start.

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