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Erinnerung als Warnung
12.04.2019 - 00:00 Uhr
Von Michael Ihringer

Johannes Hurle erwartete eine Reaktion, und genau diese kam vollumfänglich. Der SV Bühlertal zeigte nach der ersten Niederlage des Jahres in Elchesheim gegen Würmersheim eine konzentrierte Leistung, die mit fünf Toren honoriert wurde. Freilich war gegen den Abstiegskandidaten etwas anderes auch kaum zu erwarten. Sieben Spieltage vor Saisonschluss gilt es den Sechs-Punkte-Vorsprung auf den ersten Verfolger Durbachtal mit allen Mitteln zu wahren, auch wenn Hurle vorgibt, "nicht auf die Tabelle zu schauen, sondern nur von Spiel zu Spiel".

Und Letzteres sieht bereits heute in Sinzheim gewiss einen höheren Schwierigkeitsgrad vor. Sinzheim hielt zuletzt auch in Elchesheim besser mit, als es das 0:3 aussagt. "Ich habe großen Respekt vor Marcel Sterns Leistung auf dem Platz und was er mit seiner Mannschaft leistet. Schon im Hinspiel beim 3:1-Sieg taten wir uns in der ersten Halbzeit mit dem Rückstand sehr schwer", erinnert sich der Übungsleiter an ein Geduldsspiel gegen eine der mittlerweile stabilsten Defensivreihen der Liga.



"Ich erwarte eine stabile Fünferkette bei denen. Wir haben aber Abläufe bei uns, wie wir diese knacken können", weiß Hurle auch um die eigenen Fähigkeiten gerade im Umschaltspiel. Viele Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte würden den nötigen Druck erzeugen, um auch einen stabilen Defensivverbund ins Wanken zu bringen.



"Wir hätten gegen Würmersheim noch einige Tore mehr schießen können. Die haben wir uns hoffentlich aufgehoben für das Freitagspiel. Entscheidend wird aber die Disziplin und Kontrolle auf dem Platz sein", so der Coach. Die Flutlicht-Atmosphäre dürfte fast wie auf dem Mittelberg mit zahlenmäßiger Unterstützung für den SVB sein, schließlich sind es gerade mal ein paar Kilometer Anfahrt.



Umso mehr sollte das Derby auch ein Ansporn für die Gastgeber sein, die im Kampf um den Klassenerhalt mit 26 Punkten gut dastehen, allerdings noch nicht endgültig gerettet sind. Gegen den Spitzenreiter muss natürlich alles passen, die Balance zwischen Offensive und Defensive perfekt stimmen, soll das Konto weiter aufgestockt werden. "Ich glaube, dass die Meister werden. Außergewöhnliche Herausforderungen benötigen auch außergewöhnliche Leistungen. Von daher muss bei uns einiges zusammenpassen und wir die wenigen Chancen, die wir sicher auch kriegen werden, nutzen", prognostiziert Thomas Schöller, Vorstand Sport beim SVS. Trotz üppig gefülltem Lazarett, "werden wir alles versuchen", versichert Schöller.

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