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Respekt vor den "Rothosen"
13.04.2019 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Weil das Gastspiel des Karlsruher SC in Würzburg erst am Montagabend (19 Uhr) angepfiffen wird und den 33. Spieltag der Dritten Liga abrundet, befinden sich die Wildparkprofis "in einer langen Woche", sagt Alois Schwartz. Deshalb ließ der Cheftrainer des KSC seine Schützlinge nach der Aufarbeitung des 4:0-Sieges gegen Unterhaching und dem freien Montag am Dienstag und Mittwoch im körperlichen Bereich arbeiten, "um für die Schlussphase dieser Saison fit zu sein".

Am ebenfalls trainingsfreien Donnerstag konnten Marc Lorenz und seine Kollegen "noch einmal durchatmen", berichtete der Karlsruher Mittelfeldspieler. Und seit gestern bereitet sich der Tabellenzweite konzentriert auf das schwere Spiel am Würzburger Dallenberg vor. "Die Kickers sind eine sehr gute Mannschaft, die wesentlich besser dastehen würde, wenn sie nicht im Oktober und November dieses Tief gehabt hätte", sagt Marc Lorenz über die Gastgeber, die damals sieben Spiele ohne Sieg bestritten. "Die wären oben dabei." Nach der Winterpause haben die "Rothosen" jedenfalls einen Punkt mehr eingespielt (20) als der KSC (19).

Oliver Kreuzer, der Sportdirektor der Badener, hat die Kickers bei ihrem 3:2-Heimsieg gegen Münster vor zwei Wochen persönlich unter die Lupe genommen und festgestellt: "Die laufen ihren Gegner sehr früh und aggressiv an. Dauernd. Da dürfen wir uns im Spielaufbau keine Ballverluste erlauben." Klar müsse der KSC versuchen, spielerisch hinten heraus zu kommen. "Dabei dürfen wir aber kein Risiko eingehen und müssen im Ernstfall auch mal die erste Linie der Angreifer überspielen." Einfacher ausgedrückt: In der einen oder anderen Situation ist vielleicht auch ein Befreiungsschlag angebracht.

Und offensiv fordert Kreuzer "eine größere Effektivität" vor dem gegnerischen Kasten. "Wir werden keine acht 100-prozentige Chancen haben. Deshalb müssen von den wahrscheinlich nur wenigen Tormöglichkeiten, die wir bekommen, eine oder zwei drin sein." Nicht so wie bei der 0:2-Niederlage in Wiesbaden, als der KSC einige teilweise sehr gute Gelegenheiten ungenutzt ließ. Außerdem, so Oliver Kreuzer weiter, gehöre zum angestrebten Sieg in Würzburg natürlich auch "wie immer" das nötige "Match- und Schiriglück".

Duo Gordon und Pisot



wieder erste Wahl

Personell kann Alois Schwartz bei der Dienstreise nach Unterfranken, was seine Stammspieler anbelangt, aus dem Vollen schöpfen. Daniel Gordon hat seine Gelb-Sperre abgesessen und kehrt, darauf legte sich sein Trainer gestern schon fest, auf jeden Fall in die Karlsruher Startelf zurück. "Fakt ist, dass es Daniel Gordon und David Pisot zusammen bisher sehr gut gemacht haben", begründete der 52-Jährige den erneuten Wechsel.

Vermutlich muss deshalb Christoph Kobald, der "Gordi" gegen Unterhaching in der Innenverteidigung vertreten hat, auf der Ersatzbank Platz nehmen. Der junge Österreicher hat aber auch schon im zentralen, defensiven Mittelfeld gespielt. Gut möglich, dass ihn Alois Schwartz wieder dort zum Einsatz bringt. Dann müsste wohl Burak Camoglu aus der Starformation weichen. Für diese Entscheidung, "haben wir noch ein bisschen Zeit", so der Coach. "Letztendlich sind alle Spieler fit, da können wir aus dem Vollen schöpfen und dann hoffentlich die richtige Wahl treffen."

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