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Erst die Kür, dann ruft der "Bierkönig"
17.05.2019 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Wenn der "Noch"-Drittligist Karlsruher SC morgen (13.30 Uhr), im letzten Punktspiel dieser Saison, den Halleschen FC empfängt, geht es für beide Teams eigentlich um nichts mehr. Die Hausherren sind am vergangenen Samstag mit ihrem 4:1-Erfolg i n Münster vorzeitig aufgestiegen - samt zünftiger Feier in den Münsteraner Katakomben und langer Partynacht am Wildpark und Karlsruher Diskotheken. Die Gäste können sich am 38. Spieltag weder verbessern noch verschlechtern und sind als Tabellenvierter, ebenso wie natürlich auch die Wildparkprofis, für die erste Runde des DFB-Pokals 2019/20 qualifiziert.

"Gott sei Dank" wird sich mancher KSC-Fan denken, dass die Auseinandersetzung zwischen den Badenern und dem HFC keinen "Endspielcharakter" mehr hat. Und auch der Kapitän der Wildparkprofis wirkt erleichtert. "Gefühlt ist es das erste Spiel seit zwei Jahren, in dem wir keinen Druck haben", sagte David Pisot, der seine Mitspieler bei der gestrigen Pressekonferenz vertrat. "Das wollen wir einfach genießen."

Ganz auf die leichte Schulter werden Trainer Alois Schwartz und seine Mannschaft das vorletzte Pflichtspiel - am Sonntag, 26. Mai, ist der KSC im Endspiel um den badischen Vereinspokal noch Gastgeber des zukünftigen Drittligisten SV Waldhof Mannheim - aber nicht nehmen. "Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen", sagt Sportdirektor Oliver Kreuzer. "Das sind wir unserem Publikum schuldig." Etwas mehr als 15 000 Karten waren gestern verkauft. Gut 1 500 davon gingen nach Halle, in die Karlsruher Partnerstadt. Die Gäste bringen also eine stattliche Anzahl Fans mit in die Fächerstadt.

Wie seine Anfangsformation gegen Halle aussehen soll, konnte oder wollte Alois Schwartz gestern noch nicht bekannt geben. Neben dem schon länger verletzten Ersatzkeeper Sven Müller (nach Bandscheibenvorfall) fallen aber Alexander Groiß, dessen Schambeinentzündung wieder aufgebrochen ist, Marc Lorenz und Manuel Stiefler (beide haben muskuläre Probleme) aus. Ob Christoph Kobald nach seiner Schulterverletzung wieder einsatzfähig ist, bleibt abzuwarten.

Deshalb könnte Martin Stoll (36), dessen Vertrag als "Stand-By"-Profi ausläuft und der in der nächsten Saison Trainer der Karlsruher U 16 wird, zum Abschluss seiner Spielerkarriere noch einmal und erstmals in dieser Spielzeit zum Einsatz kommen.

Nach dem Punktspielfinale gegen Halle wird auf dem Kunstrasen von Platz 6 im Wildpark sofort die vom neuen "Top-Sponsor" des KSC, der GC Gruppe AG (wir berichteten), unterstützte Aufstiegsfeier der Blau-Weißen angepfiffen. Höhepunkt der Veranstaltung mit Musik, ein DJ wird auflegen, und Catering, zu der auch Besucher Zugang haben, die zuvor nicht beim Spiel waren, ist die Präsentation des Aufstiegskaders gegen 16 Uhr.

Am Sonntag fliegen die KSC-Profis dann geschlossen nach Mallorca - "Bierkönig" und "Megapark" rufen. Er selbst nur für einen Tag, sagt David Pisot. Andere Teamkollegen für zwei, der Rest für drei Tage. Am Mittwoch sind jedenfalls alle wieder zurück, um am Donnerstag dann die Vorbereitung auf das bfv-Pokalfinale aufzunehmen.

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